Newsticker

So viele wie noch nie: Mehr als 10.000 Neuinfektionen in Deutschland
  1. Startseite
  2. Lokales (Illertissen)
  3. Ministerin und Landrat auf Stippvisite

Besuch

24.02.2015

Ministerin und Landrat auf Stippvisite

Sichtlich Freude machte (von links) Kaplan Daniel Rietzler, Bürgermeister Karl Janson, Landrat Thorsten Freudenberger und Staatsministerin Beate Merk der Besuch der Kindertagesstätte St. Michael.
Bild: Magdalena von Peterdorff/LRA

Beate Merk und Thorsten Freudenberger machen sich ein Bild von Vöhringen

Beate Merk, Bayerische Staatsministerin für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen, war kürzlich zu Gast in Vöhringen. Mit dabei war auch Landrat Thorsten Freudenberger, der es sich zum Ziel gesetzt hat, allen Kommunen im Landkreis Neu-Ulm einen offiziellen Besuch abzustatten. Bür-germeister Karl Janson empfing beide vor dem Vöhringer Rathaus.

Die erste Station war die neue Kindertagesstätte St. Michael. Damit kann die Stadt Vöhringen nun jedem Kind von null bis sechs Jahren einen Krippen- oder Kindergartenplatz zur Verfügung stellen. Zusammen mit Kaplan Daniel Rietzler lernten die Staatsministerin und der Landrat die neuen Räume und deren kleine Bewohner kennen. Erfreut zeigte sich Beate Merk über die gelungene Erweiterung mit zwei Krippengruppen, in denen momentan noch Platz ist: „Wohlfühlen, Spielen, Werkeln, Turnen ist für Kinder unter drei Jahren hier wirklich ein Kinderspiel. Schön, dass die Fördermittel des Freistaates so gut eingesetzt worden sind.“ Begeistert war die Ministerin auch über den nahtlosen Übergang in den Kindergarten, da die Krippenräume direkt an den Kindergarten anschließen: „Ein tolles Kinderzentrum.“ Landrat Freudenberger ergänzte, Vöhringen habe im Landkreis vor allem als Schulstadt große Bedeutung und sei wichtiger Bestandteil der Bildungsregion. Der Landkreis habe deshalb auch die Vöhringer Realschule mit 8,4 Millionen Euro erweitert und saniert. Zudem würden derzeit 18,4 Millionen Euro in die Modernisierung des Illertal-Gymnasiums in Illerzell investiert.

Anschließend besichtigten die Politiker die Logistikhalle der Firma Honold, die sich derzeit noch im Bau befindet. Die Halle soll vor allem die Wieland-Werke räumlich entlasten. Merk begrüßte diese Maßnahme der Standortsicherung genauso wie den Breitbandausbau, der laut Bürgermeister Janson dieses Jahr im Gemeindegebiet weiter vorangetrieben werden soll. Zu den wichtigen Infrastrukturprojekten des Landkreises in der Stadt zählt auch der geplante sechsspurige Ausbau der Autobahn A7 zwischen Hittistetten und Memmingen. „Davon wird Vöhringen enorm profitieren“, sagte der Landrat. Er begrüßte auch den Beitritt der Stadt zur derzeit in der Gründung befindlichen Interessengemeinschaft Illertalbahn, die sich für den Ausbau der Bahnstrecke zwischen Neu-Ulm und Memmingen stark machen will. „Vöhringen wird ein wichtiger Haltepunkt im Rahmen des Regio-S-Bahn-Konzeptes sein“, verdeutlichte Freudenberger.

Bereits gut spürbar seien in Vöhringen die nicht unerheblichen Verbesserungen im Busverkehr, die der Landkreis im vergangenen Jahr umgesetzt hat, bestätigte Bürgermeister Janson. (az)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren