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Landkreis Neu-Ulm/Babenhausen

30.12.2020

Umweltbildung für die Kleinsten: Kindergärten erhalten Auszeichnung

Fünf Kindergärten aus der Region engagieren sich im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung und wurden dafür nun ausgezeichnet.
Bild: Symbolfoto Alexander Kaya

Zum zehnjährigen Bestehen des Projekts "Öko Kids" werden mehrere Kindergärten in der Region für ihr Engagement in Sachen Nachhaltigkeit geehrt.

Was haben der Naturkindergarten am Fuggerweiher in Babenhausen, der Kindergarten St. Martin in Altenstadt, der Kindergarten in Oberroth, die Naturgruppe des Kindergartens St. Laurentius Elchingen und der Kindergarten Pusteblume in Holzheim gemeinsam? Sie sind im Jubiläumsjahr des Projekts „Öko Kids“ für ihr herausragendes Engagement im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet worden. Insgesamt haben 149 Kindertageseinrichtungen aus ganz Bayern im Jahr 2020 die Auszeichnung „ÖkoKids – KindertageseinRICHTUNG NACHHALTIGKEIT“ bekommen. Darüber informiert das Bayerische Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz in einer Pressemitteilung.

Das bayerische Umweltministerium hat bislang 400.000 Euro für "Öko Kids" zur Verfügung gestellt

Das Umweltministerium, der Landesverband für Vogelschutz und das Sozialministerium in Bayern verleihen diesen Titel seit 2011 jeweils für ein Jahr an Einrichtungen, die gemeinsam mit den Kindern Umwelt- und Nachhaltigkeitsprojekte entwerfen und umsetzen. Die ausgewählten Kindergärten müssen Nachhaltigkeit in ihre täglichen Abläufe miteinbeziehen, wie es in der Pressemitteilung heißt. Insgesamt etwa 700 Kitas haben in den vergangenen zehn Jahren an dem Vorhaben teilgenommen. Im Jahr 2020 beschäftigten sich die „Öko Kids“ mit Themen wie Klimaschutz durch nachhaltige Ernährung, Wasser als Elixier des Lebens, Müllvermeidung und Recycling. Ungefähr 400.000 Euro hat das Umweltministerium nach eigenen Angaben seit 2011 für das Projekt zur Verfügung gestellt.

Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber sprach angesichts des zehnjährigen Bestehens von einem „Erfolgsprojekt“. Er betonte: „Zehn Jahre Öko Kids heißt zehn Jahre herausragende Umweltbildung schon für die Kleinsten. Glauber zufolge geht es darum, dass schon die Kleinsten auf spielerische Weise einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Umwelt erlernen. Die Idee dahinter: Kinder fungieren als Multiplikatoren und tragen das ökologische Bewusstsein in die eigenen Familien. So sollen sich Themen wie zum Beispiel Klima- und Ressourcenschutz in der Gesellschaft verankern.

Als Ausdruck besonderer Wertschätzung steht auf dieser Internetseite zur Umweltbildung eine Videobotschaft von Minister Glauber an die ausgezeichneten Kindertageseinrichtungen zum Abrufen bereit. (az)

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