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Ulm-Wiblingen

11.08.2018

Was bei der „Diga“ in Wiblingen für Gartenfreunde geboten ist

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Am Freitag hat die Gartenmesse Diga am Kloster Wiblingen begonnen. Bis Sonntag erwarten die Veranstalter etwa 8000 bis 10000 Besucher. Etwa 130 Aussteller sind vertreten, dazu gibt es regelmäßig Vorträge.
Bild: Alexander Kaya

Zur „Diga“ am Kloster Wiblingen erwarten die Veranstalter bis zu 10000 Besucher. Warum sich das Angebot über kurz oder lang ändern wird.

Vom Rosenstock bis zum Grillkamin, von der Blumenzwiebel bis zum Rasenmäher: 130 Aussteller bieten noch bis Sonntag auf der Gartenmesse Diga am Kloster Wiblingen ein breites Angebot an Pflanzen, Deko-Artikeln, Arbeitsgeräten, Zubehör und vielem mehr. Die Veranstalter rechnen mit etwa 8000 bis 10000 Besuchern. Zum Auftakt am Freitag war im Klosterhof und im Lustgarten bereits einiges los. „Wir haben das ideale Messewetter, da gibt es keine Ausrede“, sagte Dieter Maier, Geschäftsführer der Firma Süma Maier. Die Temperaturen sind rechtzeitig zum Messebeginn ordentlich gesunken. Darüber ist Maier froh. Er hofft, dass es am Wochenende so bleibt. Andernfalls müsste er die Erwartungen deutlich nach unten korrigieren.

So ist es dem Veranstalter zuletzt während der Hitzewelle gegangen. „Wir haben bei den vergangenen drei Messen Einbrüche der Besucherzahlen gehabt“, sagte Dieter Maier. „In den letzten Wochen haben wir richtig geblutet.“ Zielgruppe der Gartenmessen seien Leute von 40 plus bis ins Rentenalter. „Bei 35 Grad kommen die nicht.“ Auch wenn es jetzt für die Diga in Wiblingen gut ausschaut, glaubt der Geschäftsmann, dass sich der Klimawandel über kurz oder lang auf die Messe auswirken wird. „Wir müssen uns einfach darauf einstellen, dass wir in den nächsten Jahren so ein Wetter bekommen“, sagte Maier. „Die Sommer werden länger und extremer.“ Eine Möglichkeit, darauf zu reagieren, seien geänderte Öffnungszeiten. Beispielsweise könnte am Samstagabend länger auf sein und sonntags könnte es früher losgehen. Das müsste aber mit der Stadt Ulm und den Hausherren, den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg, abgesprochen werden, ebenso mit der Kirchengemeinde. Auch vom Angebot her könnte sich die Gartenmesse mittel- oder langfristig verändern. „Wir haben schon Ideen“, ließ Dieter Maier durchblicken. Diese seien aber noch nicht spruchreif.

Die Gartenmesse in Ulm ist gestartet.
Bild: Alexander Kaya

Bereits heute ist die Diga im Schatten des Klosters für die Veranstalter ein echtes Zugpferd. „Wiblingen zählt zu den drei Topmessen, die wir jedes Jahr haben“, lobte der Geschäftsführer den Standort. Es ist bereits die 13. Auflage der Veranstaltung. Deshalb läuft aus Sicht der beteiligten Partner alles reibungslos. Selbst die Parkplatzfrage, die jedes Jahr aufkommt. Heuer hat die Süma GmbH das Grundstück eines Landwirts angemietet, auf dem 400 bis 500 Autos Platz haben. Zehn Mitarbeiter des Security-Unternehmens SHS sorgen für Ordnung. Ein Shuttle-Service, der vor ein paar Jahren einmal getestet wurde, hat sich dagegen nicht bewährt. Die Besucher fahren lieber möglichst nah an das Gelände ran. Zwischen Lustgarten und Klosterhof gibt es deshalb wieder ein Depot, in dem sie ihre Einkäufe zwischenlagern und später mit dem Auto abholen können.

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Gartenmesse Diga am Kloster Wiblingen
Bild: Alexander Kaya

Die Auswahl ist groß, vor allem bei den Pflanzen. Orchideen, Hortensien und Kakteen gibt es, winterharte Gräser und Schmuckstauden, Grünes für den Steingarten („verträgt es ausgesprochen trocken“), Duft- und Gewürzkräuter, Wasserpflanzen, das „Kraut der Unsterblichkeit“ Jiaogulan oder die „Erste-Hilfe-Pflanze“, die bei kleineren Verletzungen zum Einsatz kommen soll. An den Ständen werden Gartenscheren und Vogeltränken angeboten, Markisen und Insektenschutzgitter, Tücher und Hüte, Windräder und Feuertonnen. Ein Hauch von „Leben–Wohnen–Freizeit“ kommt am Stand mit dem „Multihobel“ für Gemüse auf. Dazu kommt ein gastronomisches Angebot, bei dem der Bürgerverein Wiblingen mithilft. Insgesamt ist für Leute mit kleinem Geldbeutel ebenso etwas dabei wie für Gutbetuchte. Bei dem einen Anbieter gibt es einen Kräutertopf für 2,90 Euro, beim anderen einen Whirlpool mit Soundsystem und Beleuchtung für 13500 Euro. Kostenlos sind Vorträge zu Themen wie „Hildegards Gewürzapotheke“ oder „Ohne Gift durchs Gartenjahr“.

Öffnungszeiten: Die Gartenmesse ist samstags von 10 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

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