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Altenstadt / Krumbach

15.05.2019

Wechsel im Aufsichtsrat der Raiffeisenbank Schwaben Mitte

Wechsel an der Spitze der Raiffeisenbank Schwaben Mitte. Unser Bild zeigt (von links) Robert Hartmann, Helmut Graf, Hubert Reiser, den scheidenden Aufsichtsratsvorsitzenden Alois Renz und seinen Nachfolger Gilbert Edelmann, sowie Uwe Köhler und Franz-Josef Mayer.
Bild: Armin Schmid

Mit dem Ausscheiden des Gremiumsvorsitzenden Alois Renz endet eine Ära. Ein Blick in die Finanzen der Bank.

Die wirtschaftliche Lage wird schwieriger. Dennoch legt die Raiffeisenbank Schwaben Mitte bei ihrer Vertreterversammlung in Altenstadt erfolgreiche Geschäftszahlen inklusive einer Reihe von guten Wachstumskennzahlen vor.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Alois Renz betonte während der Versammlung vor seinen rund 300 Zuhörern, dass die Bilanzsumme mittlerweile bei 1,37 Milliarden Euro liege. Dies entspricht einer Steigerung von 6,5 Prozent zum Vorjahr. Renz sagte weiter, dass auch in der Region beachtliches geleistet werde. So seien für das letzte Jahr rund 1,77 Millionen Euro Gewerbesteuer an die Gemeinden überwiesen worden. Zudem ist die Raiffeisenbank Schwaben Mitte mit rund 230 Mitarbeitern ein großer Arbeitgeber in der Region.

Überblick über die Finanzen der Bank

Gut läuft es auch im Bereich des Warenhandels. Laut des Aufsichtsratsvorsitzenden ist die Waren GmbH auf einem sehr guten Weg und hat mittlerweile ein Volumen von knapp 73 Millionen Euro erreicht. Damit liege man unter den Warenhäusern in Bayern an dritter Stelle. Der Präsident des Genossenschaftsverbands Bayern, Jürgen Gros, warnte in seiner Rede, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland würden sich eintrüben. Es gäbe kaum noch deutsche Globalplayer und auch bei der Innovationskraft gäbe es in Deutschland Defizite. Umso erfreulicher sei es, dass die VR-Banken ihren erfolgreichen Weg weitergehen. Gros hob die gute Eigenkapitalquote mit rund 15,7 Prozent hervor. Zudem komme jeder vierte Euro, der im Kreditbereich des betreffenden Geschäftsbereichs vergeben wurde, von den VR-Banken.

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Zahlen, Zahlen, Zahlen: Die Kundeneinlagen sind gestiegen

Auch Vorstandsmitglied Franz-Josef Mayer legte positive Zahlen vor: Die Kundeneinlagen seien um sieben Prozent auf 1,11 Milliarden Euro angestiegen. Das Kreditvolumen liegt bei 951 Millionen Euro. Als Bilanzgewinn konnten 1,76 Millionen Euro ausgewiesen werden. Es wurde festgelegt, dass eine Dividende in Höhe von drei Prozent ausbezahlt wird. Dies entspricht rund 330000 Euro.

Warenhandel läuft gut

Im Mittelpunkt der Vertreterversammlung standen aber nicht die Berichte, sondern die Aufsichtsratswahlen. Altersbedingt nicht mehr zur Wahl antreten konnten Hubert Reiser und der Aufsichtsratsvorsitzende Alois Renz. Mit Renz Ausscheiden, der dem Gremium seit 1997 angehört, gehe eine Ära zu Ende, sagte der Vorstandsvorsitzende Helmut Graf. Von 2001 an war Renz Aufsichtsratsvorsitzender. In diese Zeit vielen mehrere Fusionen, von denen die Fusion mit der Raiffeisenbank in Krumbach im vergangenen Jahr der Höhepunkt seiner 22-jährigen Laufbahn war. Nach 21 Jahren aktiver Mitarbeit ist auch Hubert Reiser aus Kirchhaslach aus dem Führungsgremium ausgeschieden. Lesen Sie auch: Raiffeisenbank Schwaben Mitte legt kräftig zu

In das Aufsichtsratsgremium gewählt wurden Robert Hartmann (Kettershausen), Peter Zanker (Altenstadt/Untereichen), Johannes Bühler (Vöhringen) und Helmut Scholz (Krumbach/Niederraunau). Neuer Aufsichtsratsvorsitzender ist der 34 Jahre alte Diplom-Kaufmann Gilbert Edelmann.

Mehr zu den Banken erfahren Sie hier: Ein wichtiges Standbein für die Raiffeisenbank Schwaben Mitte

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