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Kettershausen

25.10.2019

Zerschnittene Zäune: Pferdebesitzerin sieht sich Schikanen ausgesetzt

Die Umzäunung sei zerschnitten worden, sagt Rautmann.
Bild: Yvonne Rautmann

Eine Pferdebesitzerin aus Kettershausen hat Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

Yvonne Rautmann ist es leid: Sie will nicht mehr um ihre Pferde bangen müssen. „Man möchte wieder ruhig schlafen und nicht mehr das ungute Gefühl haben, dass wieder etwas sein wird, wenn man am nächsten Morgen in den Stall kommt“, beschreibt die 33-Jährige, die in Kettershausen wohnt, ihre Gefühle. Deshalb wandte sie sich an die Polizei und an unsere Redaktion.

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Rautmann hat nahe dem Ortsteil Mohrenhausen, neben einem Bolzplatz, einen Offenstall, in dem aktuell drei Pferde stünden. „Leider ist in der Vergangenheit nicht viel Schönes dort vorgefallen“, lässt sie wissen. Sie sieht sich nach eigenen Worten seit etwa drei Jahren „Schikanen“ ausgesetzt. Unbekannte hätten Zäune zerstört, Sattelgurte beschädigt, sogar Pferde verletzt. Einmal seien Tiere freigelassen worden. „Das ist schon grenzwertig.“

Der letzte Vorfall habe sich am Wochenende vom 12. und 13. Oktober zugetragen. Die Umzäunung sei zerschnitten worden. „Ich habe den Stall komplett mit einem Wildzaun versehen, sodass Schlimmeres zum Glück verhindert wurde“, berichtet Rautmann.

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Der Babenhauser Polizei zufolge hat die Pferdebesitzerin danach eine Anzeige wegen Sachbeschädigung „gegen Unbekannt“ erstattet. Von weiteren Fällen in der Vergangenheit wisse er nichts, sagt einer der Beamten auf Nachfrage unserer Redaktion.

Öfter schon habe sie sich „auf die Lauer gelegt“, auch Wildtierkamers installiert, berichtet indes Rautmann. Zu dem Täter oder den Tätern führten diese Maßnahmen nicht. Im Gegenteil, eine ihrer Kameras sei an jenem Oktoberwochenende gestohlen worden, ebenso Torgriffe der Koppelschließung. Die Frage, wer es auf den Stall abgesehen habe, bleibe also offen: „Ich hätte auch niemanden in Verdacht“, sagt die Kettershauserin. (stz)

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