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Landesliga Württemberg

02.03.2019

Dreimal TSV, dreimal Abstiegskampf

Der TSV Neu-Ulm (in Blau) und der TSV Blaustein (am Boden Torwart Timo Stoiber) kämpfen wie der TSV Buch gegen den Abstieg.
Bild: Horst Hörger

Neu-Ulm, Buch und Blaustein sind wieder im Spielbetrieb und haben das gleiche Ziel

Die einen haben schon, die anderen dürfen ab Samstag wieder. Der TSV Neu-Ulm hat am vergangenen Wochenende bereits sein Nachholspiel gegen Bargau bestritten; Buch und Blaustein spielen heute zum ersten Mal. Wenn am Nachmittag die Rückrunde der württembergischen Landesliga angepfiffen wird, eint ein Thema die drei Bezirksvertreter: für alle geht es primär um den Klassenerhalt. Neu-Ulm und Buch wollen dazu ihren Heimvorteil nutzen, beim TSV Blaustein könnten alte Seilschaften von nutzen sein.

„Vielleicht ist es ja ein Vorteil“ – Neu-Ulms Trainer Ünal Demirkiran hofft, dass seine Mannschaft wegen des Nachholspiels bei Germania Bargau (1:1) schnell in ihren Rhythmus findet. Zum ersten Heimspiel des Jahres kommt am Samstag (16 Uhr) der TSV Weilimdorf ins Muthenhölzle und der gilt als launische Diva der Liga. Licht und Schatten liegen bei den Stuttgarter Vorstädtern ganz nahe beieinander. In der Hinrundenpartie (3:1) hatte vor allem einer einen ganz sonnigen Tag erwischt. Mit drei Treffern erledigte Weilimdorf-Stürmer Carmine Pescione die Neu-Ulmer quasi im Alleingang. Abgesehen von dem Ausnahmeakteur sieht Demirkiran sein Team auf Augenhöhe. „Wir müssen unsere Hausaufgaben erledigen und gegen Mitkonkurrenten punkten.“ Obwohl sich seine Neu-Ulmer momentan auf dem Relegationsplatz wiederfinden, verspürt er keinen Druck. „Die Zeit läuft weg, es gelten keine Ausreden mehr.“ Ihm ist trotzdem klar, dass die Situation alles andere als rosig ist.

Die vergangenen Wochen hätten für den TSV Buch sicher besser laufen können. Mit Benjamin Jenuwein, David Trum, Fabian Zeh und Thaqi Qendrim stehen vier Leistungsträger verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. „Ich will nicht jammern, aus der zweiten Mannschaft haben sich einige angeboten“, sagt Trainer Harry Haug. Seine Grundstimmung ist trotz der Ausfälle positiv. Mit seinen Buchern hat Haug schließlich die komfortabelste Ausgangssituation vor Beginn der Rückrunde: 24 Punkte auf dem Konto und Tabellenplatz neun. Trotzdem ist zum Start ins neue Spieljahr Vorsicht geboten. Am Samstag (16 Uhr) taucht Aufsteiger TSV Oberensingen in Buch auf. „Das ist schon ein Brett, die sind nach vorne brutal“, erklärt Haug mit großem Respekt. Das Spiel in Oberensingen hat er noch gut in Erinnerung. Nach einem 0:3-Rückstand gelang seinem Team erst in letzter Minute der 3:3-Endstand.

Wenn Blausteins neuer Trainer Jochen Holl von der Vorbereitungsphase erzählt, schwingt Euphorie mit: „Wir sind bereit, es herrscht eine riesen Vorfreude.“ Die Ergebnisse seien zwar wechselhaft und die Defensive noch wackelig gewesen. Trotzdem schwärmt er von der Kameradschaft an der Blau und dem tadellosen körperlichen Zustand seines Teams. Bis auf den grippekranken Sebastian Fischer hat Holl vor dem Spiel am Samstag beim SC Geislingen (15.30 Uhr) alle Mann an Bord. Als ehemaliger SC-Akteur kennt sich Holl im Eybachtal aus. Er hat seine Kontakte genutzt und in den vergangenen Wochen gleich mehrfach auf dem dortigen Kunstrasen trainiert.

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