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Landesliga Württemberg

26.11.2018

Ein sattes Dutzend Gegentore

Ünal Demirkiran

Buch kassiert fünf Treffer und der TSV Neu-Ulm sogar sieben. Blaustein vergibt eine gute Chance im Abstiegskampf

Die bayerischen Mannschaften in der württembergischen Fußball-Landesliga kassierten bei ihren Auswärtsniederlagen zusammen ein sattes Dutzend Gegentreffer.

Die erste Viertelstunde unbeschadet überstehen – das hatte Neu-Ulms Trainer Ünal Demirkiran seiner Mannschaft aufgetragen. Diese Vorgabe wurde sogar übererfüllt. Bei Nafi Stuttgart ging der TSV Neu-Ulm am Samstag durch einen Treffer von Burak Tastan mit 1:0 in Führung (12.) und hatte sogar die Möglichkeit, diese auszubauen. Was stattdessen auf dem Kunstrasen in Zuffenhausen folgte, sorgte für Kopfschütteln bei Demirkiran. Die Neu-Ulmer wurden mit einer 7:2-Packung nach Hause geschickt. Alleine sechs Tore fielen dabei nach Schüssen aus der Distanz. Erst gelang Franco Petruso der 1:1-Ausgleich (17.) und nach einer guten halben Stunde ging es Schlag auf Schlag: Talha Kavak mit zwei Treffern (31., 33.) sowie Louis Hörger (35.) waren für den 4:1-Halbzeitstand verantwortlich. An dieser Torfolge schienen die Hausherren derart Gefallen gefunden zu haben, dass sie kurz nach dem Seitenwechsel nachlegten. Diesmal waren Petruso mit zwei Toren (50., 51.) und erneut Kavak (53.) erfolgreich. Mehmet Ali Fidan konnte mit seinem Treffer zum 7:2 wenigstens noch ein klein wenig Ergebniskosmetik betreiben (68.).

TSV Neu-Ulm: Anders – Schweizer, Uhl, Rupp, Kurz – Demirkiran (54. Kajan), Beer, Casullo, Kidane (46. Merk) – Tastan (54. Fidan), Taskin (46. Bohnacker).

Auf dem kleinen Kunstrasen in Bonladen führten die Gastgeber bis zur Halbzeit nicht unverdient und trotzdem nur knapp durch ein Tor von Srdjan Savic mit 1:0 (33.). Am Ende erwischte es die Bucher mit einem 1:5 aber heftig. In der Pause hatten die sich zwar eine Menge vorgenommen, der frühere Ulmer Nico Presthofer erhöhte trotzdem schnell auf 2:0 (48.). Ebenso schnell hatte Timo Leitner darauf eine Antwort, mit einem überlegten Heber zum 2:1 ließ er die Bucher Hoffnungen noch einmal aufkeimen (51.). Leitner hatte dann auch die Möglichkeit zum 2:2, allerdings versprang der Ball in dieser Szene etwas unglücklich und die Chance war dahin. Als Andreas Pottmeyer zum zwischenzeitlichen 3:1 getroffen hatte (73.), war aus Sicht des TSV Buch die Messe gelesen. Nun ergab er sich in sein Schicksal und fing sich prompt durch Steffen Schmidt (79.) sowie Srdjan Savic (85.) noch zwei Tore zum etwas zu hoch ausgefallenen Bonlander Sieg ein.

TSV Buch: Maier – Negele (62. Schabel), Kurz, Salger, Zott – F. Zeh, Amann, Jenuwein (62. Sailer), Merkel (69. Hampel) – Leitner (85. Eichenhofer), Schrapp.

Es bleibt dabei: Die Kombination TSV Blaustein gegen den TV Echterdingen passt nur für das Team von den Fildern. Auch im siebten Aufeinandertreffen konnten die Blausteiner nicht gegen Echterdingen gewinnen. Der 2:1-Erfolg der Gäste am Samstag ist für Blaustein ein weiterer Rückschlag im Abstiegskampf, hätte der TVE doch mit einem Heimsieg in der Tabelle überflügelt werden können. Besonders bitter war obendrein, dass Blaustein sich noch den Luxus eines verschossenen Elfmeters leistete. Nach einem Foul an Marius Veith konnte Benjamin Passer Echterdingens Schlussmann Antonios Chandolias vom Punkt aus nicht überwinden (27.). Kurz zuvor hatte Chandolias bereits bei einem Schuss von Oliver Schlotter prächtig reagiert (21.). Vor der Pause hatten die Gäste durch Friedrich Koelln Pfeiffer ebenfalls noch eine nennenswerte Möglichkeit (37.). Nach dem Seitenwechsel lieferten sich die beiden Mannschaften ein offenes Spiel mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Mitte der zweiten Halbzeit nutzte Timo Stehle einen Tumult im Blausteiner Strafraum zur Echterdinger Führung (75.). Marius Veith gelang mit einem Heber fünf Minuten später der Ausgleich. Kurz darauf hatte der junge Mark Ruckgaber Pech. Er beförderte bei seinem Abwehrversuch den Ball an den eigenen Querbalken, von dort landete er schließlich zum 1:2-Endstand im Blausteiner Tor (83.). (jürs)

TSV Blaustein: Kirsch – Hinkl, M. Passer, Ruckgaber, Bihler (77. Bektic) – Veith, Both (71. Otto), Breunig, Schmid – Schlotter (89. Colley), B. Passer (89. Nsola).

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