Fußball-Bezirksliga

25.10.2019

Nicht zwei, sondern gleich fünf

Trainer Christoph Schregle (rechts) hofft gegen den FC Burlafingen auf den zweiten Streich. Leicht wird das allerdings gegen einen effektiven Gegner nicht.
Bild: Roland Furthmair

Nach zuvor vier Spielen ohne eigenen Torerfolg ist in Lonsee beim SV Tiefenbach der Knoten geplatzt. Jetzt soll im Derby nachgelegt werden

Während sich der FC Burlafingen nach einer längeren Durststrecke in der Fußball-Bezirksliga wieder in der Spur wähnt, muss der SV Tiefenbach das Ansteigen der Formkurve erst noch unter Beweis stellen. Am Sonntag (15 Uhr) treffen beide Mannschaften in Tiefenbach aufeinander.

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Der Tiefenbacher Trainer Christoph Schregle ist guter Dinge. Nach dem Tiefpunkt beim 0:4 in Thalfingen zeigte sich seine Mannschaft schon im Heimspiel gegen die SSG Ulm klar verbessert, auch, wenn es letztlich gegen den Tabellenführer eine 0:1-Niederlage setzte. Die Trendwende gelang am vergangenen Wochenende beim 5:1 in Lonsee. Schregle erinnert sich: „Es war enorm wichtig, dass wir nach zuvor vier Spielen ohne eigenen Treffer mal wieder getroffen haben. Unser Ausgleichstor in Lonsee wirkte wie eine Befreiung auf die Mannschaft.“

Anders als in den vergangenen Jahren mischt Tiefenbach in dieser Spielzeit trotzdem schon vor dem Winter nicht im Kampf um die Tabellenspitze mit. „Wir haben früher viele Spiele gewonnen, die auf der Kippe standen. Das gelingt uns in dieser Saison nicht“, analysiert Schregle trocken. Doch auch das sei erklärbar: „Es soll keine Ausrede sein, weil wir immer elf gute Spieler auf dem Platz hatten. Aber wir hatten und haben auch weiterhin mit großen Verletzungsproblemen zu kämpfen.“

Nicht zwei, sondern gleich fünf

Im Spiel gegen den FC Burlafingen rechnet Schregle mit einem „effektiven Gegner, der jeden Fehler konsequent ausnutzen kann.“ Die Vorgabe für seine Schützlinge liegt daher auf der Hand: „Wir dürfen uns keine Fehler erlauben, müssen aber trotzdem Druck auf Ball und Gegner ausüben.“

Zeitgleich tritt der TSV Obenhausen beim TSV Langenau an. Für die gewachsene Obenhauser Mannschaft geht es darum, den Glauben an sich selbst zu bewahren und sich von den jüngsten Rückschlägen nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Die SGM Aufheim/Holzschwang empfängt in Holzschwang den Landesliga-Absteiger TSV Blaustein. Der SV Thalfingen um Trainer Laurino Di Nobile reist zur TSG Söflingen. Die Söflinger warten seit vier Spielen auf einen Sieg, Thalfingen selbst befindet sich auf einem Schlingerkurs: Seit dem siebten Spieltag wechseln sich Niederlage und Sieg im Wochentakt ab. Diese Serie gilt es zu brechen, denn zuletzt hat der SVT gegen den SV Jungingen mit 1:0 gewonnen.

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