Schießen

01.09.2018

Pfeil-Schützen auf gutem Weg

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Die 19-jährige Hannah Steffen aus Vöhringen holte bei den deutschen Meisterschaften im Schießen die beste Position der Pfeil-Schützen. In der kommenden Woche wird sie bei den Weltmeisterschaften in Südkorea mit dabei sein.

Noch ist es ein bisschen hin, ehe die Vöhringer in die neue Bundesligasaison starten. Bei den deutschen Meisterschaften lassen sie mit ihrer Leistung aber bereits aufhorchen

Bis die neue Runde in der Luftgewehr-Bundesliga beginnt, haben die Schützen des SV Pfeil Vöhringen noch fünf Wochen Zeit. Der erste Wettkampftag ist auf das Wochenende 6. und 7. Oktober angesetzt. Die Vöhringer, die dann in Teublitz-Saltendorf etwa 40 Kilometer nördlich von Regensburg auf den SV Buch und die SG Coburg treffen werden, befinden sich derzeit schon in guter Form, wie abgesehen von zahlreichen Topplatzierungen bei der bayerischen Meisterschaft ihre bisherigen Ergebnisse bei den momentan in München über die Bühne gehenden deutschen Titelkämpfen zeigen.

Die talentierte 19-jährige Hannah Steffen, die bei der hessischen Meisterschaft vier Titel errungen hatte, lieferte bei der DM rein nach der Platzierung das beste Resultat der Pfeil-Schützen ab. Sie kam beim 100-Meter-Kleinkaliber mit 297 Ringen (drei Serien mit jeweils 99 Ringen) auf den dritten Rang und holte somit Bronze. Dies ist ein ganz beachtliches Ergebnis, denn in dieser Disziplin starten Männer, Frauen und Junioren gemeinsam. Mit dem Luftgewehr klappte es nicht ganz so gut, aber Rang 29 mit 409,1 Ringen war für sie bei den Juniorinnen doch sehr ordentlich. Hannah Steffen wird in der kommenden Woche bei der Weltmeisterschaft im südkoreanischen Changwon fürs deutsche Nationalteam der Juniorinnen beim Kleinkaliber-Liegendschießen an den Start gehen, und zwar sowohl im Team als auch im Einzelwettbewerb. Vöhringens Trainer Sven Martini weilt beruflich auch bei der WM und wird Hannah Steffen mit Tipps zur Seite stehen.

Mit guten DM-Ergebnissen warteten auch die Vöhringer Luftgewehrschützen Florian Krumm als 13. mit 620,4 Ringen (Durchschnitt 103,4) und Andreas Renz als 15. mit 619,9 Ringen (103,3) auf. Dominik Schwarzer kam in dem sehr großen Teilnehmerfeld, in dem es ganz eng zuging, mit 613,8 Ringen (102,3) immerhin noch auf Rang 52, während sich Alexander Renz mit 606,9 Ringen (101,15) auf Platz 103 wiederfand. Bei den Frauen landete Josefin Weber mit 408 Ringen (102,0) auf Rang 92.

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Die Luftgewehrschützen von Pfeil Vöhringen dürften gut gerüstet in die kommende Bundesligasaison starten. In der vergangenen Runde als Aufsteiger gleich Meister der Südgruppe und Dritter der deutschen Meisterschaft, will die Mannschaft auch diesmal gut mitmischen, wohl wissend, dass sich Rang drei nicht unbedingt wiederholen lässt.

Um personell noch besser dazustehen, haben die Vöhringer beschlossen, noch zwei Reserveschützen zu verpflichten. Zum einen steht der Serbe Milenko Sebic im wahrsten Sinn des Wortes Gewehr bei Fuß, zum anderen die Erfurterin Constanze Rotzsch. Sebic war bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro für sein Heimatland am Start, Rotzsch war vor einigen Jahren im Luftgewehr-Kader des deutschen Nationalteams. Nachdem sie eine Babypause eingelegt hatte, will sie sich nun wieder verstärkt dem Schießsport widmen. Für die Vöhringer sieht es also in Hinblick auf die Bundesligasaison 2018/2019 insgesamt sehr gut aus.

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