Newsticker

Dänemark schließt Grenzen für deutsche Urlauber
  1. Startseite
  2. Lokales (Illertissen)
  3. Lokalsport
  4. Spatzen feiern mit den Fans bisher höchsten Saisonsieg

Oberliga

23.03.2015

Spatzen feiern mit den Fans bisher höchsten Saisonsieg

Nach ihrem klaren 5:1-Sieg beim alten Rivalen SC Pfullendorf ließen sich die Spatzen von ihren mitgereisten Fans feiern. Es war der bisher höchste Erfolg der Ulmer in der laufenden Oberligasaison.
Bild: Eibner-Pressefoto

Ulm gewinnt in Pfullendorf. Trainer ist nur bedingt zufrieden. Dabei war es schon etwas besonders, wie die Tore fielen

Der SSV Ulm 1846 Fußball hat sich prächtig aufs morgige Viertelfinalspiel im WFV-Pokal gegen die TSG Balingen (19 Uhr, Donaustadion) eingestimmt. Er gewann am Samstag die Oberligapartie beim SC Pfullendorf mit 5:1 (5:0). Es war für die Spatzen der bisher höchste Saisonsieg und schon der dritte Erfolg nach der Winterpause. Einen Makel hat da nur das 0:3 eine Woche zuvor daheim gegen den FV Ravensburg hinterlassen. Doch diese Schmach haben die Ulmer in Pfullendorf – auf jeden Fall vom Ergebnis her – gut ausgebügelt. Mit dem 5:1 feierten sie zudem ihren dritten Auswärtssieg in der laufenden Oberligarunde.

Spiele gegen den SC Pfullendorf waren für die Spatzen immer unangenehm. Entsprechend gestaltete sich die Bilanz aus den vorangegangenen neun Spielen sehr mager: Es gab nur einen Dreier für Ulm. Am Samstag schienen die SSV-Kicker diese schwere Hypothek, mit der sie in die Begegnung gingen, verdrängt zu haben. So eine erste Halbzeit hatten sie schon lange nicht mehr hingelegt. Nach 23 Minuten führten sie in Pfullendorf mit 5:0. David Braig (6.), die Innenverteidiger Benjamin Sturm (9., 21.) und Antonio Pangallo (12.) sowie Verteidiger Manuel Hegen mit direktem Freistoß (23.) trafen fast nach Belieben.

Es hätte für die Gastgeber noch schlimmer kommen können, aber in der Folge trafen Sturm (40.) und Braig (46.) nur die Torumrandung. Danach nahmen die Ulmer den Fuß vom Gas und der SCP hatte nun zumindest Feldvorteile. Mehr als der Ehrentreffer durch Mats Goldmann (57.) sprang bei den Bemühungen der Pfullendorfer aber nicht heraus. Auffällig bei Ulm: Entgegen den sonstigen Spielen fielen vier der fünf Treffer nach Standardsituationen und zudem vier der fünf Tore durch Abwehrspieler.

Mit der Leistung seiner Elf im zweiten Durchgang war Trainer Stephan Baierl, vor dieser Saison noch beim SC Pfullendorf angestellt, gar nicht einverstanden. Er stellte zu viel Passivität fest. Zufriedenheit und das Ergebnis verwalten ist nicht das, was Baierl sehen will. Vom ersten Durchgang war er aber sehr angetan: „Eine 5:0-Führung nach 23 Minuten für eine Mannschaft von mir habe ich noch nie erlebt.“

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren