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Landesliga Württemberg I

29.11.2019

TSV Neu-Ulm läuft voller Selbstvertrauen auf

Ünal Demirkiran
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Ünal Demirkiran

Derby gegen den Lokalrivalen Türkspor ist gleichzeitig ein Spitzenspiel – und Belohnung für eine tolle Serie

Spitzenspiele, Derbys oder im Idealfall ein Derby als Spitzspiel sind das Salz in der Suppe einer Fußball-Saison. Hätte jemand vorausgesagt, dass noch vor Weihnachten eben eine dieser besonderen Partien im Neu-Ulmer Stadion ausgetragen wird, man hätte ihm wohl dringend empfohlen, mit dem Genuss gefährlicher Substanzen vorsichtiger zu sein. Auch ohne Einnahme von Halluzinogenen ist Türkspor Neu-Ulm als Tabellenführer der württembergischen Landesliga am Samstag (14.30 Uhr) zu Gast beim Tabellendritten TSV Neu-Ulm.

Lukas Kögel ist die Vorfreude deutlich anzumerken: „Wir sind voll motiviert und werden hoch konzentriert sein.“ Der Interimstrainer des TSV Neu-Ulm trifft quasi auf seinen Lehrmeister Ünal Demirkiran, er würde mit einem Sieg in der Tabelle an dessen Mannschaft vorbei ziehen und im Idealfall selbst als Erster überwintern. Doch Demirkiran hält fest: „Wir wollen natürlich auch gewinnen.“ Er war bekanntlich jahrelang Trainer der Blau-Weißen und betreut seit dieser Saison überaus erfolgreich den Lokalrivalen.

Kögel sieht diese Partie auch als Belohnung für die seit Wochen überragenden Leistungen seiner Schützlinge. Sieben Siege und ein Unentschieden aus den vergangenen acht Spielen – keine andere Mannschaft kann in dieser Saison in der Landesliga eine Serie vorweisen wie sein TSV Neu-Ulm. Demirkiran ist sich sicher: „Das wird ein spannendes und torreiches Spiel.“

Beide Mannschaften haben ähnlich Trainingszeiten und die Spieler laufen sich deswegen im Muthenhölzle zwangsläufig dauernd über den Weg. Frotzeleien und Sticheleien sind da natürlich unvermeidbar. Für Ünal Demirkiran ist alles im absolut grünen Bereich:„Es ist halt ein Derby, egal, wie die Platzierungen sind.“ Gut möglich, dass noch die eine oder andere Wette untereinander abgeschlossen wird.

Im Hinspiel, mit dem die Saison eröffnet wurde, trennten sich die beiden Neu-Ulmer Mannschaften übrigens vor 800 Zuschauern mit einem für den TSV schmeichelhaften 1:1. Lukas Kögel führte seine Mannschaft im August noch als Kapitän auf das Feld.

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