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Balzhausen
30.06.2017

Der Hochwasserschutz im Mindeltal nimmt Gestalt an

Einsam steht das Drosselbauwerk an der großen Mindel da. Demnächst wird es jedoch in einen mächtigen Damm, der zwischen Mindelzell und Balzhausen verläuft integriert. Die Arbeiten dafür werden umfangreich. Laut Maximilian Hartmann vom Wasserwirtschaftsamt werden hunderte Lkw-Ladungen Erde bewegt.
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Einsam steht das Drosselbauwerk an der großen Mindel da. Demnächst wird es jedoch in einen mächtigen Damm, der zwischen Mindelzell und Balzhausen verläuft integriert. Die Arbeiten dafür werden umfangreich. Laut Maximilian Hartmann vom Wasserwirtschaftsamt werden hunderte Lkw-Ladungen Erde bewegt.
Foto: Stefan Reinbold

Mit der baldigen Fertigstellung der Sperrbauwerke bei Balzhausen und Mindelzell wird der erste Teil des Großprojekts beendet. Auch in Thannhausen geht es voran.

Der Hochwasserschutz im Mindeltal nimmt immer mehr Gestalt an. Nachdem bereits das mächtige Drosselbauwerk an der großen Mindel an der Kreisstraße zwischen Balzhausen und Mindelzell fertiggestellt und inzwischen auch die Arbeiten an den kleineren Bauten zur Regulierung des Wasserstands an Hasel und Schwarzbach bei Balzhausen seit kurzem abgeschlossen sind, steht als nächstes der große Dammbau an. Ab Ende August soll laut Balzhausens Bürgermeister Daniel Mayer mit den Arbeiten begonnen werden. Ein mächtiger Riegel zieht sich dann quer durchs Mindeltal und soll beim nächsten Hochwasserereignis die Fluten aufhalten und von den Siedlungen ablenken. Ein Jahrhundertprojekt, das im Zuge der Mindeltalstudie aus den Jahren 2002 bis 2004 konkretisiert und 2015 mit dem ersten Bauabschnitt zwischen Mindelzell und Balzhausen begonnen wurde. Wie bei solchen Großprojekten häufiger der Fall, tauchen im Verlauf der Bauarbeiten unerwartete Schwierigkeiten auf. In dem Fall erwies sich der Baugrund unter dem großen Drosselwerk als weniger tragfähig als zunächst angenommen, weshalb weitere Planungen und zusätzliche Stabilisierungen erfolgen mussten. Außerdem verteuerten sich auch die weiteren Baukosten. Das trieb den Preis deutlich in die Höhe. Balzhausen muss statt der ursprünglich geplanten 750000 Euro mit bis zu 1,3 Millionen Euro nun fast das Doppelte investieren. „Wir werden’s verkraften“, sagt Bürgermeister Mayer, „es fehlt halt dann an anderer Stelle.“ So musste die Kommune etwa für den Neubau des Feuerwehrhauses einen Kredit aufnehmen, der so nicht geplant war. Doch Mayer ist überzeugt von der Notwendigkeit des Hochwasserschutzes. „Auf Dauer gesehen, ist das ein großer Vorteil für Balzhausen und schafft uns weitere Entwicklungsmöglichkeiten in den Flächen, die dann hochwassersicher sind.“

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