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Deisenhausen

05.02.2018

Deisenhauserin Meike Pfister holt sich 22 Weltcup-Punkte zum Geburtstag

Platz 14 auf der Kandahar-Abfahrt: Wie die Skirennläuferin Meike Pfister aus Deisenhausen bei der Abfahrt in Garmisch die Experten überraschte.

Das gab es noch nie, dass ein Ski-Rennläufer aus dem Landkreis in einer Speed-Disziplin Weltcup-Punkte eingefahren hat. Meike Pfister aus Deisenhausen, die für den Skiclub Krumbach startet, hat das nun am Wochenende geschafft. Auf der berüchtigten Kandahar-Strecke in Garmisch-Partenkirchen belegte sie am Samstag bei der Abfahrt der Damen auf der verkürzten Strecke Platz 27 und überraschte dann am Sonntag auf der 2,7 Kilometer langen Originalstrecke mit Platz 14 die Experten.

22 Weltcup-Punkte brachten ihr diese beiden Platzierungen ein. Damit machte sie sich selbst das schönste Geschenk zu ihrem 22. Geburtstag, den sie am heutigen Dienstag feiert. Sowohl in den TV- als auch den Print-Medien wurde das Abschneiden der 21-Jährigen, die mit der hohen Startnummer 34 ins Rennen gegangen war, vermehrt als „die große Überraschung“ bezeichnet worden.

Genau auf jener Strecke, auf der sie im Januar vor einem Jahr Weltcup-Premiere feierte, konnte sie sich am Sonntag über das bislang beste Weltcup-Ergebnis ihrer Karriere freuen. Verständlich die große Freude bei der Deisenhauserin: „Erst unter den Top 30 und dann auch noch unter den Top 15. Das hätte ich niemals gedacht. Ich habe gespürt, dass es ein guter Lauf war, denn die wichtigsten Passagen habe ich gut erwischt. Aber dass am Ende Platz 14 rauskommt, damit hatte ich nicht gerechnet“, schilderte Pfister gegenüber unserer Zeitung ihre Glücksgefühle.

Für die Olympia-Qualifikation kam Meike Pfisters Sieg zu spät

1,49 Sekunden betrug am Sonntag ihr Rückstand auf die Doppelsiegerin Lindsey Vonn aus den USA. Damit war sie hinter Viktoria Rebensburg zweitbeste deutsche Starterin. Pfister: „An diesem Wochenende habe ich endlich auch mal im Wettkampf bestätigt, was ich kann.“

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es dennoch: Für die Qualifikation zu den Olympischen Winterspielen in südkoreanischen Pyoengchang kommt diese Platzierung allerdings eine Woche zu spät. Offiziell wären ein Platz unter den besten Acht oder zweimal unter den Top 15 nötig gewesen. Letztlich hätte aber der 14. Platz gereicht, wenn die vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) gesetzte Frist nicht bereits abgelaufen wäre.

„Aber das gute Ergebnis nehme ich trotzdem mit“, sagt Meike Pfister, die sich statt Starts bei Olympia mit Starts bei FIS-Rennen trösten muss.

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06.02.2018

Respekt und herzliche Glückwünsche! Super, Meike!

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