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Ursberg

10.02.2017

Eine große Gemeinschaftsleistung für den guten Zweck

Die Spendenempfänger (vorderste Reihe) bedankten sich beim Organisationsteam des Adventsbasars am Ursberger Ringeisengymnasium für die Hilfeleistung. Insgesamt 14850 Euro kommen verschiedensten Hilfsprojekten zugute.
Bild: Stefan Reinbold

14850 Euro aus dem Erlös des Adventsbasars am Ursberger Ringeisengymnasium gehen an unterschiedliche Hilfsprojekte.

Insgesamt 14850 Euro aus dem Erlös des Adventsbasars des Ursberger Ringeisengymnasiums gehen an unterschiedliche Hilfsprojekte. Wie jedes trifft sich die „Familie der Spendenempfänger“, wie Schulleiter Georg Gerhardt sie in seiner Begrüßung nennt, in der Cafeteria des Gymnasiums um die Spenden entgegenzunehmen. Gerhard unterstrich dabei auch, wie wichtig der Beitrag der Schüler, seiner Lehrerkollegen und der Eltern für das Gemeinschaftsprojekt Adventsbasar sei. Er freue sich, jeweils 1350 Euro an die einzelnen Hilfsprojekte spenden zu können. Das sind:

Kartei der Not Das Leserhilfswerk unserer Zeitung unterstützt seit fünf Jahrzehnten Menschen in Not. Allein im Verbreitungsgebiet der Mittelschwäbischen Nachrichten wurden im vergangenen Jahr rund 34000 Euro an kurzfristigen Hilfsleistungen an Bedürftige ausgezahlt. Das Ellinor-Holland-Haus, eine Einrichtung für alleinerziehende Mütter oder Väter, Behinderte und Senioren, die oft am Existenzminimum leben, konnte im vergangenen Jahr erfolgreich seine Arbeit aufnehmen. Ziel ist es, die Einzelfallhilfe zu erweitern, denn oft reicht eine einmalige Finanzspritze nicht aus, um Menschen wieder ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Darüber hinaus wird mit dem Projekt „Hilfe für Schattenkinder“ Kindern, deren Geschwister oder Eltern schwer erkrankt oder behindert sind, ein paar unbeschwerte Stunden ermöglicht.

Haiti-Projekt der Familie Joos Familie Joos aus Kettershausen setzt sich seit Jahren für Hilfsprojekte in Haiti ein. Nach dem Bau eines Waisenhauses wurde dort im vergangenen September eine Schule mit sechs Klassen gebaut. Weitere Klassen sollen entstehen und die Möglichkeit zur Selbstversorgung ausgebaut werden.

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Alba Julia in Rumänien Die aus Ursberg stammende Schwester Maria Hausner unterstützt Menschen in Rumänien. An der dortigen Schule wurde eine Planstelle für eine Deutschlehrerin eingerichtet, die es nun zu besetzen gilt. Anton Böck, der den Adventsbasar als „Leben pur bis kurz vor dem Chaos“ bezeichnete und sich fasziniert von dem Einsatz jedes Einzelnen zeigte, warb in Ursberg für die Besetzung der Stelle.

Fazenda de la Esperanza Das Projekt der Diözese Deán Funes in Argentinien unterstützt drogenabhängige Jugendliche auf dem Weg zurück in ein geregeltes Leben. Da hinter dem Projekt kein Verein steht, können nur kleine Schritte realisiert werden. Zuletzt konnte dort ein Gemeinschaftshaus gebaut werden, ein Kindergarten ist im Bau. Jetzt geht es darum eine funktionierende Wasserversorgung einzurichten.

Geistliches Zentrum Urbi Etwa 600 Internatskinder versorgt das Geistliche Zentrum Urbi in Tansania pro Tag. Dort soll neben dem bestehenden Schwesternwohnheim ein zweites entstehen.

Kinderhospiz St. Nikolaus Das Kinderhospiz in Bad Grönenbach betreut unheilbar kranke Kinder. Etwa 500 Familien wurden in den vergangenen zehn Jahren begleitet. In Ursberg warb Brigitte Waltl-Jensen vom Hospizförderverein um jugendliche Ehrenamtliche. Die Kinder im Hospiz bräuchten auch gleichaltrige Ansprechpartner.

Ökumenische Hospizinitiative Die ökumenische Hospizinitiative Krumbach und Umgebung baut derzeit eine ambulante spezialisierte Palliativversorgung auf, die Sterbende zu jeder Tages- und Nachtzeit zu Hause versorgt. Das Angebot soll noch erweitert werden.

Angkor-Thom Junior-High-School Im Zuge dieses Projektes wurden in Kambodscha zwei Schulen errichtet. 330 Schüler können hier zum Unterricht gehen. Zuletzt konnte dort eine Kunstschule eingerichtet werden.

Missionare in Nordostindien Die Missionare vom Orden des Heiligen Franz von Sales sind in Indien aktiv. Dort betreiben die Ordensleute ein Internat. Mit dem gespendeten Geld wird das Gehalt der beiden Lehrer bezahlt und Schulbücher beschafft.

Children of Joy Home Im Waisenhaus „Children of Joy Home“ der Salvatorianerinnen auf Sri Lanka werden Kinder aus sozial schwierigen Verhältnissen unterstützt. Unter dem Motto „Solarstrom rettet Leben“ unterstützt die Einrichtung Kliniken beim Bau von Photovoltaikanlagen, um eine verlässliche Stromversorgung aufzubauen und damit eine konstante Behandlung von Patienten zu ermöglichen.

St. Josefskongregation Die Spende kommt der Hilfe für syrische Flüchtlinge zugute. rbod/lmm

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