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Aletshausen

21.06.2017

Künftig soll ein Imbisswagen nach Aletshausen kommen

Markus Palberg möchte einen mobilen Imbisswagen an der B16 im Süden von Aletshausen aufstellen. Um sein Vorhaben den Räten zu veranschaulichen, hatte er ein Modell des „Food-Trailers“ mitgebracht.
Bild: Karl Kleiber

Anträge verschiedenster Art beschäftigten den Aletshauser Gemeinderat bei seiner jüngsten Sitzung.

Mit Anträgen verschiedenster Art hatte sich jüngst der Gemeinderat Aletshausen zu befassen.

Imbisswagen Markus Palberg und Marion Kuhlank wollen an der Westseite der B16, auf Höhe des ehemaligen Buswendeplatzes der Grundschule Aletshausen einen mobilen Imbisswagen aufstellen. Der Antragsteller stellte sein Vorhaben vor und präsentierte ein Modell des Imbisswagens in dem vier bis fünf verschiedene Kartoffel-Biospeisen zur Mittagszeit angeboten werden sollen. Sein „Food-Trailer“, wie sich das Gefährt nennt, soll eine Größe von drei auf zwei Meter und als Blickfang übergroße Kartoffeln aus Schaumstoff bekommen. Die Stromversorgung erfolgt über eine Fotovoltaikanlage, die Wasserversorgung über Kanister, was, so Palberg, den Hygienevorschriften entspreche. Neben dem Imbisswagen möchte er etliche Sitzgarnituren aufstellen, damit die Kunden entspannt essen und genießen können, war ein weiteres Argument.

Gemeinderat und Bürgermeister nahmen das Ansinnen positiv gestimmt auf und ermunterten den Jungunternehmer das Projekt zu realisieren.

Bebauungsplanbefreiung Wieder einmal stand eine Befreiung vom Bebauungsplan an. Grund war die Reklamation der Baubehörde des Landratsamtes Günzburg über einen von der Gemeinde genehmigten Bauplan im Baugebiet „Aletshausen-Nord“, in dem ein Einfamilienhaus mit angebautem Carport und Garage, beides mit Flachdach, vorgesehen ist. Im gültigen Bebauungsplan ist dort für Garagen aber nur ein Giebeldach erlaubt. In diesem nun zehn Jahre alten Plan wurde festgeschrieben, dass für Garagen und Wohnhäuser nur Giebeldächer mit einer Dachneigung von mindesten 25 Grad erlaubt sind. Inzwischen hat sich einiges in der Baugestaltung verändert und Carports sind in Mode gekommen. In der 2015 beschlossenen Orts-Gestaltungssatzung sind aber allgemein auf Garagen auch Flachdächer erlaubt. Darin besteht das Dilemma.

Ein weiteres Problem ist, dass unmittelbar an das Wohnhaus der Carport geplant ist, dem sich dann die Garage anschließt. Beide Bauten sollten ein gleich hohes Flachdach bekommen, das augenscheinlich als Dachterrasse genutzt werden solle. Laut Landratsamt dürfte der Port ein Flachdach haben, die Garage aber müsse ein Giebeldach bekommen. Die Räte waren sich einig, dass dies zwar dem Bebauungsplan entspräche, aber eine nicht hinzunehmende Optik ergeben würde.

Nach ausgiebiger Debatte wurde die Erteilung einer Befreiung vom Bebauungsplan mit 4:7 abgelehnt. Begründung war, dass sich frühere Bauherren an den bestehenden Bebauungsplan halten mussten. Da der Planer des Baues Kenntnis von den Vorgaben des Bebauungsplanes hatte, hätte er eben anders planen müssen.

Erweiterung Ohne Gegenstimme wurde dagegen der Antrag zur Erweiterung eines Fahrsilos in der Aletshauser Flur genehmigt. Das Biomasselager soll neben zwei bestehenden Silos errichtet und zwanzig auf fünfzig Meter groß werden. Die Abstimmung, die Zweiter Bürgermeister Franz Strobel vornahm, erfolgte mit 11:0 Stimmen. Bürgermeister Duscher war wegen Befangenheit ausgeschlossen.

DSL-Ausbau Der Bürgermeister informierte, dass der Ausbau mit Glasfaserkabeln in Winzer und Gaismarkt fast abgeschlossen sei. Es wurden auch Leerrohre verlegt, um spätere Bauten anschließen zu können. Für die Inbetriebnahme des schnellen Internets muss jeder Anschlussnehmer selber sorgen.

Begrüßungstafeln Bereits bei der Bürgerversammlung 2016 hatte Erwin Liebhaber den Antrag zum Aufstellen von Begrüßungstafeln an den Ortseingängen gestellt. Man habe zwar das Thema immer wieder angesprochen, Konkretes sei aber nicht passiert, stellte Duscher fest. Josef Maisch schlug vor, zwei Stelen aus Granit aufzustellen. Dazwischen könnten die Vereine Schilder hängen auf denen Veranstaltungen und Jubiläen angekündigt werden. Um den Vorschlag zu konkretisieren, würden er und Gemeinderat Christian Miller ein 3D-Modell am Computer erarbeiten.

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