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Jahresversammlung

29.01.2019

Neues Ehrenmitglied bei der Stadtteil-Feuerwehr

In Attenhausen wurde Jahresbilanz gezogen

Bei der Dienst- und Generalversammlung hat die Freiwillige Feuerwehr Attenhausen Jahresbilanz gezogen. Vorsitzender Daniel Strobel und Kommandant Gerhard Fischer blickten dabei auf die Aktivitäten im vergangenen Vereinsjahr zurück. Anerkennung für die kleine Stadtteilwehr gab es von Krumbachs Zweitem Bürgermeister Gerhard Weiß sowie von Kreisbrandmeister Franz Durm. Zwei Mitglieder wurden für ihr großes Engagement besonders ausgezeichnet.

95 Mitglieder zählt die Freiwillige Feuerwehr Attenhausen derzeit. Vereinsvorsitzender Daniel Strobel ließ in seinem Rechenschaftsbericht das vergangene Vereinsjahr Revue passieren. Er rief dabei Veranstaltungen und Aktivitäten des Vereins wie das Scheibenfeuer, die Teilnahme am Elfmeterturnier, das örtliche Oktoberfest sowie die Beteiligung an dörflichen und überörtlichen Festivitäten nochmals ins Gedächtnis der Anwesenden.

Kommandant Gerhard Fischer informierte die Versammlungsteilnehmer über Mannschaftsstärke und Einsätze der aktiven Wehr. 34 Feuerwehrmänner, eine Frau und sechs Jugendliche sind derzeit bei der Freiwilligen Feuerwehr Attenhausen für den Ernstfall organisiert. Um den Anforderungen gerecht zu werden, wurden 14 Übungen sowie ein theoretischer Unterricht und eine Einsatzübung zusammen mit den Feuerwehren Edelstetten und Hagenried abgehalten. Fischer erinnerte an die Alarmierung im Februar 2018 beim Brand eines Wohnhauses in Edelstetten. Für die einsatzbereite Wehr blieb es in diesem Fall allerdings nur bei der Alarmierung. Verkehrsabsicherungen wurden im Jahr 2018 sowohl bei örtlichen Veranstaltungen wie auch im November bei der Drückjagd auf den betroffenen Ortsverbindungsstraßen geleistet.

Ausrücken musste die Feuerwehr Ende Dezember beim Brand eines landwirtschaftlichen Gebäudes in Edelstetten. Dabei haben sich die 13 Attenhauser Einsatzkräfte, wie stellvertretender Kommandant Manuel Kammerer bestätigte, als wichtige Stütze der Löschmannschaften erwiesen. Weiter informierte Fischer über die technische Ausrüstung, über den Feuerwehrbedarfsplan sowie über seine Teilnahme an Dienstversammlungen und Unterkreisbesprechungen.

Die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr stellte kommissarisch Andreas Strobel vor. Sechs Jugendliche befinden sich derzeit in Ausbildung. Der Nachwuchs ist laut Strobel sehr engagiert und liefert damit allen Grund, positiv in die Zukunft zu blicken. Die finanziellen Belange des Vereins erläuterte im Anschluss Kassierer Rainer Huber. Die beiden Kassenprüfer Peter Graile und Josef Marxer attestierten dem Kassierer eine einwandfreie Buchhaltung. Es folgte die einstimmige Entlastung der gesamten Vorstandschaft.

Gerhard Weiß übermittelte als stellvertretender Bürgermeister die Grußworte der Kommune. Ohne Feuerwehr gehe es nicht, so Weiß. Ob Brand, Schneefall, Hochwasser oder Glatteis – passieren könne zu jeder Tages- und Nachtzeit etwas. Die Kommune habe für die Belange der örtlichen Wehr immer ein offenes Ohr, betonte Weiß.

Kreisbrandmeister Franz Durm verdeutlichte in seinem Grußwort die richtige Verhaltensweise der Helfer und stellte das neu gegründete Nachsorgeteam Günzburg vor. Im Anschluss oblag es Durm im Namen des Kreisfeuerwehrverbandes Günzburg Helmut Weber jun. für ganz besondere Leistungen mit Urkunde und der Ehrennadel in Silber auszuzeichnen. Weber war von 1984 bis 1990 stellvertretender Kommandant, von 1990 bis 2002 führte er als 1. Kommandant die aktive Feuerwehr. Außerdem hob er die historische Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr aus der Taufe, ist deren Kommandant und sorgte zudem für den Erhalt der alten Gerätschaften.

Zusätzlich wurde bei der Jahresversammlung Josef Marxer zum Ehrenmitglied ernannt. Nach seinem Eintritt in die Feuerwehr 1974 übernahm er von 1985 bis 2008 als Gruppenführer Verantwortung. Seit 1997 bläst Marxer als Hornist zu den wöchentlichen Übungen und sorgt beim Auftritt der historischen Löschgruppe mit dem Instrument für die akustischen Einsatzsignale. Beide Geehrten stehen bei der Feuerwehr Attenhausen als Vorbilder für Treue, Kameradschaft, Hilfsbereitschaft und Einsatzwillen. (rop)

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