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Fußball-Kreisliga West

21.09.2020

TSV Ziemetshausen und SpVgg Wiesenbach liefern sich einen Hingucker

Auf Augenhöhe begegneten sich die Kreisliga-Fußballer des TSV Ziemetshausen (in blauen Trikots) und der SpVgg Wiesenbach.
Bild: Thomas Braun

Das Kreisliga-Spitzenspiel in Ziemetshausen endet 2:2. Spielerisch bleibt der Tabellenführer manches schuldig. Nicht nur deshalb ist Wiesenbach „gefühlter“ Sieger.

100 Zuschauer bekamen an diesem 20. September 2020 im Restart-Hit der Fußball-Kreisliga West keinen Sieger geboten. Am Ende stand ein 2:2, worüber sich der gastgebende TSV Ziemetshausen ärgerte und Wiesenbach einem möglichen Dreier nachtrauerte. Diesen Schluss lassen jedenfalls die Aussagen der Offiziellen unmittelbar nach dem Abpfiff zu. Gäste-Trainer Robert Nan sah sein Team als „gefühlten“ Sieger. Aufseiten der Gastgeber zeigte sich Abteilungsleiter Georg Stötter von der Leistung des Spitzenreiters enttäuscht. Sicher ist: Für das erste Pflichtmatch nach der langen Pause war es ein echter Hingucker.

Frühe Dominanz des Gastgebers

Die Partie begann dominant von Ziemetshausen. Die Gastgeber wolten keinen Zweifel aufkommen lassen, wer Herr im Hause war. Ziemetshausen spürt natürlich trotz eines scheinbar komfortablen Vorsprungs in der Tabelle den Atem von Verfolger FC Gundelfingen II und setzt alles daran, diesen auf Distanz zu halten.

Und die Mannen von Trainer Markus Deibler schienen zunächst auch auf dem richtigen Weg. Denn nach zehn Spielminuten erzielte, wer sonst, Norbert Maier die zu diesem frühen Zeitpunkt nicht unverdiente Führung für die Hausherren.

Tobias Holdenrieder trifft vom Punkt

Die SpVgg zeigte sich von diesem Rückstand allerdings nicht geschockt und versuchte umgehend zu kontern. Gleichzeitig verloren die Hausherren unerklärlicherweise ihre Spieldominanz und fanden diese auch während der restlichen Spielzeit nicht wieder. So bekam die SpVgg langsam Oberwasser. Allerdings bissen sich die Wiesenbacher Stürmer zunächst noch die Zähne an der gut gestaffelten Abwehr der Ziemetshauser aus. Alles schien schon auf eine Pausenführung des TSV hinzudeuten, als Tobias Holdenrieder einen Freistoß schnell ausführte, den Ball diagonal in den Strafraum beförderte und Julian Schuch dort von Torwart und Abwehrspieler der Heim-Elf in die Zange genommen und zu Fall gebracht wurde. Dem Referee blieb nicht anderes übrig, als auf den Punkt zu zeigen und praktisch mit dem Pausenpfiff und verwandelte Tobias Holdenrieder gewohnt souverän zum 1:1.

Nach dem Seitenwechsel ein ähnliches Bild. Der TSV versuchte, wieder ins Spiel zurückzufinden - tat sich dabei aber sehr schwer. Wiesenbach dagegen hatte nun Lunte gerochen und wollte das Spiel komplett drehen. Gut 20 Minuten vor Schluss schien sich dann alles gegen den TSV zu verschwören. Nach einer Aktion, die aus Sicht der Ziemetshauser einen Strafstoß für die Deibler-Truppe verdient gehabt hätte, entschied der Schiedsrichter auf Freistoß für Wiesenbach. Die Gäste schalteten nun schnell und düpierten die TSV-Defensive. Daniel Steck verwandelte zur Führung. Das Spiel war gedreht und den Hausherren schienen die Felle oder besser gesagt die Punkte davon zu schwimmen.

Ausgleich per Strafstoß

Doch Ziemetshausen gab nie auf und kam kurz vor Schluss durch einen berechtigten Foulelfmeter, den Thomas Pietsch sicher verwandelte, zum Ausgleich.

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