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Balzhausen

20.02.2021

Trinkwasser: Balzhausen bekommt Steuern zurück

Die Gemeinde Balzhausen bekommt Steuern zurück.
Bild: Bernhard Weizenegger

Plus Balzhausen kann das Defizit beim Trinkwasser von der Steuer absetzen. Auch die Mietkosten für die Mehrzweckhalle der Grundschule waren Thema im Gemeinderat.

Bürgermeister Daniel Mayer berichtete bei der jüngsten Gemeinderatsitzung unter anderem auch über den Jahresabschluss 2019 bei der Trinkwasser-Versorgung der Gemeinde Balzhausen. Diesen hat die kommunale Steuerberatungs-Gesellschaft mbH (KST) Zusmarshausen erstellt, und kam zu folgendem Ergebnis: Die Bilanz weist zum 31. Dezember 2019 in Aktiva und Passiva 930.339 Euro aus. Der Jahresverlust beträgt 8562 Euro. Dieser Verlust wurde auf die Jahresrechnung 2020 vorgetragen. Auch die Konzessions-Abgabe hat man im Kalenderjahr 2019 nicht erwirtschaftet. Deshalb gelten nicht die Daten der VG-Kalkulation für das Trinkwasser, sondern die tatsächlich entstandenen Kosten. Somit ist die Konzessions-Abgabe vorerst in voller Höhe von 14.383 Euro bei der Steuer abzugsfähig.

Da der Grund für die Geheimhaltung weggefallen ist, gab der Bürgermeister bekannt, dass zwei Nachträge bei der Sanierung der ehemaligen Brauerei-Gaststätte Strehle, heute Bürgerhaus, an die Firma Grimbacher GmbH & Co. KG Münsterhausen erteilt wurden.

Die LEW Verteilernetz GmbH Augsburg erhielt den Auftrag für die Errichtung von sechs neuen LED-Ansatz-Leuchten im Bereich der Hauptstraße von Hausnummer 17 bis 45.

Weniger Mietkosten für Grundschulhalle: Vereine müssen Antrag stellen

Nach Auffassung der Gemeinde handelt es sich bei der dreistufigen Abdeckung der örtlichen Deponie nicht um eine Rekultivierungs-Maßnahme, sondern um eine Sanierung. Daher liegt die Zuständigkeit beim Kreis-Abfall-Wirtschaftsbetrieb Günzburg.

Aus dem Rat kam die Frage, ob die Gemeinde den Vereinen für die Benutzung der gemeindlichen Mehrzweckhalle an der Grundschule bei den Mietkosten entgegenkommen könne. Da man wegen Corona keine Feste und Veranstaltungen abhalten konnte, sind die dringend gebrauchten Einnahmen weggebrochen. Ohne Antrag nicht, lautete die Antwort Mayers. Gleichzeitig kündigte er die Behandlung des Themas im nicht öffentlichen Teil an.

Michaele Leinweber bemängelte: „Wir beschließen immer wieder Dinge, für die wir keine Unterlagen haben, wie zum Beispiel den Kindergarten. Wir sollen hier den Termin 30. Juni 2021 unbedingt einhalten, damit wir nicht von der Förderung herausfallen. Zudem kamen die neuesten Pläne recht kurzfristig ins Haus. Die Zeit drängt, da wir sonst viel Geld verlieren werden. Es ist ein großer Unterschied, ob wir 90 oder nur 50 Prozent Fördergelder bekommen. Die Vorplanung ist eine zeitraubende Angelegenheit. Corona tut ein Weiteres.“ (kk)

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