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Adventsbasar

05.02.2020

Wie das Ursberger Gymnasium weltweit hilft

In einer kleinen Feierstunde nahmen die Paten und Betreuer verschiedener Projekte rund um den Globus den großzügigen Spendenbetrag aus dem Adventsbasar entgegen. Unser Bild zeigt sie zusammen mit Organisatoren aus dem Lehrer- und Direktoratskollegium. Rechts Stellvertretender Schulleiter Christian Pagel, 3. von rechts Schulleiter Andreas Merz.
Bild: Werner Glogger

Jahr für Jahr unterstützt das Ringeisen-Gymnasium mit einer besonderen Aktion zahlreiche Hilfsprojekte „rund um den Globus“ . Wo die aktuellen Schwerpunkte liegen

Wie schon Jahre zuvor lockte der Adventsbasar des Ringeisen-Gymnasiums Ursberg der St. Josefskongregation eine Vielzahl von Besuchern an, wo die jungen Künstler aller Schulklassen ihre mit viel Liebe und Kreativität gebastelten Gegenstände und Kulinarisches zum Kauf anboten.

Der Erlös betrug insgesamt über 21000 Euro. In einem kleinen Festakt in der Cafeteria des Ringeisen-Gymnasiums erfolgte nun die Verteilung des Betrages, der auf 22000 Euro aufgestockt wurde, an elf gemeinnützige karitative Einrichtungen rund um den Globus. Darunter ist auch die Kartei der Not, das Hilfswerk unserer Zeitung.

„Selbstloser Einsatz und Engagement aller Beteiligten, Schüler, Lehrerschaft und Vertretern der Schulleitung machen das stolze Ergebnis greifbar. Es kann nur funktionieren, wenn alle mithelfen“ betonte Schulleiter Andreas Merz und bedankte sich sehr herzlich bei allen Beteiligten und Helfern der Aktion.

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Übereinstimmend bekundeten anschließend die Paten und Betreuer der verschiedenen Projekte, wie wichtig die finanziellen Zuwendungen aus Ursberg sind.

Die Hospiziniative Krumbach und Umgebung begleitet Schwerkranke und Sterbende sowie deren Angehörige und bietet Trauerbegleitung für Erwachsene und Kinder in Form von offenen und festen Gesprächskreisen an.

„Die Spende werden wir für die Ausbildung weiterer ehrenamtlicher Mitarbeiter verwenden“ sagte die Vorsitzende Dr. Anneliese Hösch. Nicht weniger erfreut zeigte sich MN-Redaktionsleiter Peter Bauer, der für die Kartei der Not, dem Hilfswerk unserer Zeitung, die Spende entgegennahm und an einigen Beispielen aufzeigte, wie die Mittel verwendet werden.

Brigitte Waltel beschrieb die Aufgaben des Fördervereins Kinderhospiz St. Nikolaus“ in Bad Grönenbach. Die Einrichtung begleitet Familien mit unheilbar und lebensverkürzend erkrankten Kindern und Jugendlichen während der Krankheits-, Sterbe- und Trauerphase.

Die Erziehung rumänischer Kinder und Jugendlicher nach christlichen Grundsätzen sowie die schulische Ausbildung genießen im Projekt von Schwester Maria in Alba Julia in Rumänien oberste Priorität sagte Anton Böck, Vorsitzender des Freundeskreises. Der Erlös aus dem Adventsbasar soll für den Transport der Päckchen aus dem Projekt Weihnachtspäckchen für Senioren in Alba Julia nach Rumänien verwendet werden.

Eindrücke aus der Arbeit des Schwesternordens Geistliches Zentrum Ubiri in Tansania beinhaltete ein Brief, den Christine Fischer vortrug.

Ebenso ging aus dem Steckbrief, aufgezeigt von Gabriele Natzer, der Fransalian Agency for Social Care & Education im Nordosten Indiens hervor, dass die diesjährige Spende für die Erweiterung der Ausstattung für ein aktuelles Projekt in Depakam-Telam, das sich für eine Gesellschaft ohne Kinderarbeit durch Bildung und Aufklärung engagiert und weitere Programme für Schüler einsetzt.

Gerlinde Zinkeisen berichtete über die „Angkor Peak Sneng Junior Highschool“ in Kambodscha. Ihr außergewöhnliches Engagement in diesem Projekt, das sie zusammen mit ihrem Mann Dr. Siegfried Zinkeisen betreut, wird demnächst mit der Verleihung der Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland gewürdigt, ergänzte Merz. „Die Spende soll wieder für die Bildungsarbeit in der Salvator-Mission in Sri Lanka verwendet werden, die Schwestern arbeiten zwar für „Gottes Lohn“ aber Schulen, Bücher, Nähmaschinen und die vielseitigen Fortbildungen vor Ort haben ihren Preis“ erklärte Gertrudis Pagel.

Pater Père André Sylvestre von der Diözese Cap-Haitien in Haiti möchte einen Computerraum mit Labor und Klassenräume erweitern, ging aus dem von Siegfried Joos vorgetragenen Steckbrief hervor.

Das Projekt „La Fazenda de La Esperanza“ in Argentinien unterstützt Jugendliche mit Alkohol-, Drogen und Ernährungsproblemen, sowie anderen Suchterkrankungen, um ihnen die Rückführung in ein normales Leben auf der Basis von Gebet, Gemeinschaft und Arbeit zu ermöglichen, berichtete Betreuerin Paula Gärtner.

Sehr dankbar sei man über die Zuwendung im Heilpädagogischen Reitangebot für Schülerinnen und Schüler des Sonderpädagogischen Förderzentrums Ursberg erwähnte Ulrike Egger. In einer kleinen Broschüre stellte das Team der Schülerzeitung „Fernlicht“ die begünstigten Hilfsprojekte in Wort- und Bildbeiträgen näher vor. „Die Schulgemeinschaft wird sich auch weiterhin der Not der Armen nicht verschließen“ versprach abschließend Schulleiter Merz.

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