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Tourismusmesse

23.02.2015

Auf zwei Rädern durchs Fünf-Seen-Land

Vertreter unter anderem der Tourismusverbände Ammersee-Lech, Starnberger Fünf-Seen-Land und Pfaffenwinkel haben das Alpenvorland als Radlerregion auf der Münchner Messe Freizeit, Reise und Erholung präsentiert.
Bild: Beate Bentele

Das Alpenvorland will mit Radwegen und einer „Heiligen Landschaft“ punkten

Sein Weg führte ihn direkt in die Radl-Halle: Auf der f.re.e, der am Sonntag zu Ende gegangenen Reise- und Freizeitmesse in München, hat sich Innenminister Joachim Herrmann für den Radsport und das Freizeitradeln interessiert und damit signalisiert, dass sein Ministerium hinter der Förderung des Radsports steht. „Der Kreis der Radfahrer wird immer größer“, betont Werner Schmid vom Tourismusverband Starnberger Fünf-Seen-Land, dem auch die Marktgemeinde Dießen angehört. Auch heuer hat Schmid mit dem Starnberger Landrat Karl Roth die Presse und die Politik – vertreten durch Entscheidungsträger der Arbeitsgemeinschaft Oberbayerisches Alpenvorland – zusammengeführt. Das Ergebnis war ein Votum fürs Radeln und die Vernetzung überregionaler Radwanderwege. Dazu passt der Wanderweg „Heilige Landschaft“, den der Tourismusverband Pfaffenwinkel präsentierte.

Als Hauptthema nennt Landrat Roth die landkreisübergreifende Wertigkeit von Themen-Radwegen, „denn Radeln in Oberbayern ist ein Wahnsinns-Hype, das muss gepflegt werden.“ Schmid erinnerte an die Wurzeln des Radwaderns in den 1980er-Jahren, „die liegen zwischen Starnberger See und Ammersee.“ Damals sei er auf dreiwöchigen Promotion-Touren durch ganz Deutschland gefahren, um das Fünf-Seen-Land und primär das Radeln zwischen den Seen zu bewerben. Die Radwanderungen dauerten damals bis zu einer Woche, es gab begleitendes Programm und vor allem Komfort, unter anderem wurde das Gepäck extra befördert, „deshalb verfügen wir über jahrzehntelange Erfahrungswerte“.

200 Kilometer von Moosburg bis zu den Quellen

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Dies komme den aktuellen Angeboten zugute. In dem Zusammenhang wurde der Ammer-Amper-Radweg genannt, der 200 Kilometer lang ist, bei den Ammer-Quellen südlich von Oberammergau beginnt und bis Moosburg an der Isar führt. Als weitere Radstrecken wurden die „Via Bavarica Tyrolensis“ oder die fünf Erlebnisräume, die als „Genussradeln“ bezeichnet werden und den Radler von München nach Venedig führen, vorgestellt. Gemeinsam vermarktet werden auch der Isarradweg und der Bodensee-Königsee-Radweg. Das Radeln zwischen Ammersee und Lech ist für Tagesstrecken ideal und die Radweglücke am Ammersee wird in Kürze zwischen Wartaweil und Aidenried geschlossen.

Aber auch auf Schusters Rappen das Alpenvorland zu erwandern, ist beliebt. Voraussichtlich im Sommer eröffnet der Tourismusverband Pfaffenwinkel die „Heilige Landschaft“, das sind drei Wanderschleifen, die vom Hohen Peißenberg ausgehen und zu den Klöstern im Pfaffenwinkel führen. Die Wege bieten durch spirituelle Impulse die Chance zu innerer Einkehr. (bb)

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