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Scheuring

16.07.2019

Bundesliga: Der Weltranglistenerste schießt für Scheuring

Die Scheuringer Luftpistolenschützen sind in die 1. Bundesliga zurückgekehrt und wollen die Klasse halten. Dazu haben sie sich unter anderem mit dem Weltranglistenersten Artem Chernousov verstärkt.
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Die Scheuringer Luftpistolenschützen sind in die 1. Bundesliga zurückgekehrt und wollen die Klasse halten. Dazu haben sie sich unter anderem mit dem Weltranglistenersten Artem Chernousov verstärkt.
Bild: Julian Leitenstorfer (Symbol)

Plus Was für ein Kracher: Die Scheuringer Luftpistolenschützen verstärken sich für die neue Bundesligasaison mit dem Weltranglistenersten Artem Chernousov und weiteren Topschützen. So gelang der Coup.

Auch wenn nur ein Schütze zum Team stößt, so hat das aufgrund des Modus, der gilt, extreme Auswirkungen. Denn dadurch rücken alle anderen eine Position nach hinten. Das könnten dann genau die Punkte sein, die beim ersten Ausflug in die Bundesliga zum Klassenerhalt fehlten.

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Einige Vereinsmitglieder reagieren mit Skepsis

Dass die Neuerung im Verein nicht überall gut angekommen sei, spricht Berghofer von sich aus an. „Diese Schützen nehmen nicht am Vereinsleben teil“, so der Schützenmeister. Und obwohl man nicht im üblichen Sinn zahlt, so müssen Flug und Unterkunft vom Verein übernommen werden. Da sei schon Kritik aufgekommen, dass man „diese Leute bezahlt und sonst schaut man auf jeden Pfennig“. Zwar habe man bereits Sponsoren gefunden, über weitere sei man trotzdem natürlich dankbar.

Aber nicht nur der Kader hat sich geändert – Scheuring hat mit dem Deutsch-Albaner Arben Kucana einen Trainer, der ein Mal die Woche aus München kommt. Außerdem kann Kucana auch als Schütze antreten – seit 2007 hat er für den Bundesliga-Konkurrenten HSG München geschossen.

Bundesliga: Der Weltranglistenerste schießt für Scheuring

Der neue Trainer hat einiges vor

Kucana freut sich auf die neue Aufgabe in Scheuring: „Ich habe eine Mannschaft gesucht, die mehr kann, als sie selbst glaubt. Hier habe ich sie gefunden.“ Kucana setzt vor allem auf die mentale Stärke seiner Sportler – und die erhält man, wenn die Technik stimmt. So hat er bei Oliver Balg, einem der erfahrensten Edelweiß-Schützen überhaupt, eine Umstellung angeregt. „Früher habe ich mit Irisblende geschossen“, sagt Balg – also praktisch ein Auge zu. Jetzt hat er beide Augen geöffnet. „Dazu muss ich auch den Stand etwas verändern. Aber dummerweise kann man sich auch nach 35 Jahren Schießsport noch umstellen“, sagt er mit einem Schmunzeln.

Ob es wirklich Erfolg bringt, will er bei der demnächst anstehenden bayerischen Meisterschaft testen – und dann bleibt bis Oktober - dann fällt der Startschuss in der Bundesliga - noch Zeit, um zu reagieren. Von einem ist Trainer Arben Kucana aber überzeugt: „Diese Saison wird ein Meilenstein in der Geschichte des Vereins.“

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