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Scheuring

24.05.2020

Der neue Bürgermeister bekommt neue Stellvertreter

Abstand haltend, aber gemeinsam in die neue Amtszeit: Scheurings neuer Bürgermeister Konrad Maisterl (Mitte) mit seinen beiden Stellvertretern Franz Berghofer (links) und Rudolf Aumüller.
Bild: Gemeinde Scheuring

Plus Im neuen Scheuringer Gemeinderat sind alle Posten vergeben. Doch ein gewähltes Mitglied nimmt sein Mandat nicht wahr.

Mit der konstituierenden Sitzung gab der neu gewählte Bürgermeister Konrad Maisterl (FW) seinen Einstand als Rathauschef in Scheuring. Maisterl hatte sich bei den Kommunalwahlen im März als Herausforderer gegen Amtsinhaber Manfred Menhard durchgesetzt. Ein gewähltes Mitglied des Gemeinderats verzichtet auf sein Mandat.

Die Vereidigung des neuen Bürgermeisters wurde durch Franz Berghofer ( Freie Wähler Scheuring) durchgeführt. Er selbst wurde anschließend ohne Gegenkandidaten zum neuen Zweiten Bürgermeister gewählt. Berghofer war die vergangenen sechs Jahre bereits Dritter Bürgermeister und ging aus der Kommunalwahl im März als Stimmenkönig der Gemeinderatswahl (1827 Stimmen) hervor. Die Dorfgemeinschaft stellt mit Rudolf Aumüller den Dritten Bürgermeister. Als weitere Stellvertreter wurden Thomas Klarer (Dorfgemeinschaft) und Harald Wiedemann (Freie Wähler) bestimmt. Maisterl gab seiner Freude Ausdruck, in den kommenden sechs Jahren zusammen mit dem Gemeinderat die Entwicklung der Gemeinde gestalten zu dürfen. „Ich wünsche mir für diese Zeit eine konstruktive und kollegiale Zusammenarbeit zum Wohle aller Bürger Scheurings.“

Der neue Bürgermeister bekommt neue Stellvertreter

In seiner ersten öffentlichen Amtshandlung vereidigte Maisterl die neuen Gemeinderatsmitglieder Andrè Neumair, Maximilian Schweiger und Mario Scharf (alle Freie Wähler Scheuring) sowie die Kreisrätin Kathrin Grabmaier und Richard Eisele (beide Dorfgemeinschaft Scheuring). Der Gemeinderat ist mit je sechs Mitgliedern der beiden Wählergruppen paritätisch besetzt.

Nicht mehr am Ratstisch sitzen der ehemalige Zweite Bürgermeister Josef Neumeir, Alfred Neumair und Udo Herb – sie waren nicht mehr zur Wahl angetreten sowie Jürgen Schmandra. Der ehemalige Bürgermeister Manfred Menhard hat sein Mandat als Gemeinderat nicht angenommen. Seinen Platz nimmt Regina Geisler als Nachrückerin ein. Sie war bereits in der vergangenen Amtszeit Mitglied des Gremiums.

Die Sitzungsgelder werden angehoben

Die Ausschüsse werden mit jeweils gleichen Anteilen aus den beiden Wählergruppen besetzt. In der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Prittriching werden die Interessen Scheurings durch Bürgermeister Konrad Maisterl, den Zweiten Bürgermeister Franz Berghofer und Kathrin Grabmair wahrgenommen. Als Verbandsräte in den Schulverband Weil wurden Bürgermeister Maisterl und sein Stellvertreter Berghofer gewählt.

Nach eingehender Aussprache wurde das Sitzungsgeld um zehn Euro auf nunmehr 40 Euro je Gemeinderatstermin erhöht. Ferner erhalten Selbständige und „sonstige Nichtarbeitnehmer“ bei Verdienstausfall eine pauschale Entschädigung von künftig 20 Euro je Stunde. Bisher wurden dafür 15 Euro bezahlt. Diese beiden Beschlüsse wurden bei drei beziehungsweise vier Gegenstimmen mehrheitlich beschlossen.

Lesen Sie auch den Kommentar:Verständlicher Verzicht auf Gemeinderatsmandat

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