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Eishockey Landsberg

16.02.2018

Die Riverkings werden ausgebremst

Dass sich Waldkraiburg nach dem Punktabzug noch lange nicht aufgegeben hatte, bekamen die Landsberger (Mitte Daniel Menge) zu spüren: Sie kassierten eine empfindliche 1:7-Niederlage. Trotzdem können sich die Riverkings am Sonntag zu Hause gegen Erding noch das Heimrecht in den Play-offs sichern.
Bild: Thorsten Jordan (Archivfoto)

In Waldkraiburg gibt es für die Riverkings nichts zu holen. Trotzdem haben die Landsberger noch gute Chancen, sich das Heimrecht in den Eishockey-Play-offs zu sichern.

Es wird ein Finale um das Heimrecht: Landsberg, Waldkraiburg oder Erding – wer holt sich den zweiten Platz in der Gruppe B hinter Memmingen? Ihre Chance, vorzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen, verpassten die Landsberger: Mit 1:7 kassierten sie in Waldkraiburg eine empfindliche Niederlage.

Jetzt muss am Sonntag ein Heimsieg her

Aber am Sonntag, ab 18 Uhr zu Hause gegen Erding, haben die Riverkings noch alle Chancen, sich das Play-off-Heimrecht zu sichern. „Das wird am Sonntag jetzt ein Endspiel. Wir müssen nach vorne schauen und alles versuchen, um zu Hause zu gewinnen“, sagt HCL-Trainer Randy Neal. In der Punktrunde haben die Landsberger beide Spiele gegen die Erdinger gewonnen – wenn das mal kein gutes Omen ist.

Die gute Nachricht erreichte die Landsberger schon vor Spielbeginn: Waldkraiburg wurde der Sieg gegen Erding aberkannt, da der EHC einen nicht-spielberechtigten Spieler eingesetzt hatte. Damit lag der Oberligist in der Tabelle mit 11 Punkt auf Platz vier und gleichzeitig fünf Punkte hinter den Riverkings.

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Landsberg geht in Führung

Doch am grünen Tisch wollten sich die Landsberger das Heimrecht nicht holen, das zeigten sie gleich und aus der Not wurde eine Tugend, denn das 1:0 durch Elias Maier bereitete Andreas Schmelcher vor, der ja vom Verteidiger zum Stürmer „umfunktioniert“ wurde. Dass dies der einzige Treffer der Landsberger bleiben würde, diesen Eindruck hatte man zu dem Zeitpunkt nicht – auch wenn Waldkraiburg schon nach nicht mal einer Minute ausglich (7.).

Teilweise war der HCL einfach überfordert

Im zweiten Drittel zogen die Löwen das Tempo an – so leicht wollten sie ihre Chance auf das Heimrecht nicht verschenken. In der 22. Minute fiel das 2:1 für die Gastgeber, die jetzt enorm Druck machten. Landsberg fand nicht mehr zu seinem Spiel: „Es war, als hätten wir drei Mannschaften auf dem Eis: Eine gute, eine mittelmäßige und eine überforderte“, beschreibt Randy Neal diese Phase. In Überzahl kamen die Löwen in der 30. Minute zum 3:1 – und gut fünf Minuten vor Drittelende fiel auch noch das 4:1.

Im letzten Drittel drehten die Landsberger noch mal auf – trafen aber nicht mal das leere Tor. „Der gegnerische Torwart muss Bauchweh haben, so oft, wie wir ihm auf den Bauch geschossen haben“, sagt Neal – aber reingehen wollte der Puck einfach nicht. Trotzdem musste Waldkraiburg bereits in der 47. Minute seine Auszeit nehmen.

Diese zeigte Wirkung, denn die nächste Überzahl nutzten die Gastgeber, in der 52. zum 5:1 und „damit war die Luft raus“, so Neal. Noch in derselben Minute fiel das 6:1, das 7:1 sechs Sekunden vor Schluss war dann auch schon egal.

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