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Landsberg/Berlin

09.01.2018

Ein Hofstettener trifft den Bundespräsidenten

Kurt Scherdi (Mitte) war zu Besuch bei Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und dessen Frau Elke Büdenbender auf Schloss Bellevue.
Bild: © Bundesregierung / Steffen Kug

Wie Gärtnermeister Kurt Scherdi zu einer Einladung ins Schloss Bellevue kam. Vor dem Neujahrsempfang wurde erst einmal geprobt.

Zu einem exklusiven Mittagessen ist der Hofstettener Gärtnermeister Kurt Scherdi nach Berlin gereist: Am Dienstag war er zum Neujahrsempfang bei Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eingeladen – neben 69 weiteren Bürgern, die sich ums Gemeinwohl verdient gemacht haben, Polizisten, Soldaten und Politikern.

Wenn einem eine Einladung des Bundespräsidialamts ins Haus flattert, dann wundert man sich schon. So ging es auch Kurt Scherdi. Inzwischen weiß er aber schon, wie er zu dieser Ehre gekommen ist. Der Bayerische Gärtnereiverband hatte seinen Fachgruppenleiter der Einzelhandelsgärtner für die Gästeliste vorgeschlagen, das bayerische Landwirtschaftsministerium unterstützte den Vorschlag und dann kam die Einladung nach Hofstetten.

Ein Gang für den Roten Teppich

Mit der Einladung wurde Scherdis Engagement in seinem Berufsverband gewürdigt. So habe er die erstmals in Niederbayern gekürte „Pflanze des Jahres“ zu einer bayernweiten Aktion ausgebaut, daneben sei er auch der Erfinder der Gärtner-Aktion „Herbstlich willkommen“. Außerdem beteiligt sich Scherdi an der Ausbildungsinitiative „Top.Ausbildung.Gartenbau“.

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Nach Berlin reiste Scherdi bereits am Abend vor dem Empfang, damit der Ablauf im Schloss Bellevue am nächsten Jahr erst einmal geprobt werden konnte, wie der Gärtner erzählt. Richtig beeindruckend sei es dann am Dienstag gewesen, als für die Gäste der rote Teppich ausgerollt wurde und man sich zum Händeschütteln in die Schlange einreihte, erzählte Scherdi am Telefon kurz vor dem Rückflug nach München.

Die eigentlich geplante Begegnung mit Ministerpräsident Horst Seehofer fiel aus Termingründen aus. Dafür wurde Scherdi beim Essen an den zweitwichtigsten Tisch gebeten – an den von Elke Büdenbender, der Ehefrau des Bundespräsidenten. Beim lockeren Tischgespräch kam dann auch eine Gemeinsamkeit des Bundespräsidenten und des Hofstettener Gärtners auf: Beider Ehefrauen stammen nämlich aus Nordrhein-Westfalen.

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