Newsticker

Söder warnt vor einer Lockerung der Corona-Regeln über Silvester
  1. Startseite
  2. Lokales (Landsberg)
  3. Eishockey: Schedlbauer will diese Saison noch mal angreifen

Landsberg

27.02.2018

Eishockey: Schedlbauer will diese Saison noch mal angreifen

Christoph Schedlbauer spielte eine tolle Saison. Kurz vor den Play-offs verletzte er sich, aber er hofft, dass die Riverkings noch lange im Wettbewerb bleiben und er doch noch mal zum Einsatz kommt.
Bild: Thorsten Jordan (Archiv)

Momentan ist der etatmäßige Keeper des HC Landsberg verletzt. Aber der 28-Jährige hofft, dass er in den Play-offs bald wieder dabei ist.

Fast alle Spiele hat er in dieser Saison für die Riverkings absolviert – jetzt muss er verletzungsbedingt zuschauen: Christoph Schedlbauer, der Keeper des HC Landsberg. „Das ist schon bitter, ausgerechnet jetzt, in der Phase, auf die man das ganze Jahr hingearbeitet hat“, sagt Schedlbauer, „da könnte man schon zu heulen anfangen.“ Statt auf dem Eis konnte er die ersten beiden Play-off-Spiele der Landsberger nur von der Tribüne aus verfolgen. „Ich bin natürlich dabei und versuche, der Mannschaft - so gut ich kann - zu helfen“, sagt der Keeper.

Schedlbauer hört es schnalzen

Großes Lob hat er für seinen „Ersatz“ parat: Franziska Albl. „Im ersten Spiel hat man in den ersten Minuten schon gesehen, dass sie ein bisschen nervös ist“, sagt der Stammtorhüter, aber das sei ja absolut verständlich, „wenn man das erste Mal spielt und dann gleich in so einem Spiel.“ Und nachdem sich die erste Nervosität gelegt hatte, „war sie sehr souverän, auch in Lindau“.

Wie es für ihn weitergeht? Jetzt ist er erst mal beruflich unterwegs. „Aber am Mittwoch möchte ich schon gerne mal versuchen, ob die Bewegungen möglich sind.“

Immerhin: „Es ist zum Glück kein Muskelbündelriss“, sagt Schedlbauer, wobei ein Muskelfaserriss auch reicht. „Es war eine Bewegung, wie man sie im Spiel 50-Mal oder noch öfter macht“, beschreibt er den entscheidenden Moment im letzten Zwischenrundenspiel gegen Erding. „Ich wollte nach der Abwehrbewegung aufstehen und habe es schnalzen hören. Und dann auch noch 40 Sekunden vor Schluss“, erinnert er sich an diese schicksalhafte Partie, in der sich kurz zuvor auch noch Marcel Juhasz das Schlüsselbein gebrochen hatte.

Lob für den Youngster

Während für Juhasz die Saison definitiv zu Ende ist, hofft Schedlbauer, dass er für sein Team noch einmal zum Einsatz kommt. „Im Blick habe ich Spiel fünf im Viertelfinale, aber vielleicht geht auch schon früher etwas.“ Aber nur, wenn er wirklich fit ist, denn „sonst helfe ich der Mannschaft ja auch nicht“. Welches Ergebnis erwartet er für das dritte Play-off-Spiel gegen Lindau am Freitag? Zum dritten Mal ein 4:1, daran glaubt er nicht. „Aber ich denke, wir setzen uns mit 4:3 durch“, lautet seine Prognose. Wer die Tore schießen wird, das sei im Endeffekt egal. „Aber es ist doch schön, dass auch die Jungen treffen“, sagt er zum Tor von Jannik Reuß, der in Lindau erstmals im Erwachsenenbereich traf.

„Es war sicher auch für ihn ein schönes Erlebnis, dass er nicht nur laufen, checken und die Drecksarbeit machen muss, sondern dass er sich dafür auch belohnen kann“, sagt Christoph Schedlbauer. Das zeige, dass alle immer 100 Prozent geben – trotz des ganzen Verletzungspechs.

Am Freitag ist um 20 Uhr Lindau zu Gast, die Riverkings spielen am Sonntag (18 Uhr) wieder am Bodensee. Zum Halbfinaleinzug benötigt ein Team vier Siege. Nach zwei Runden hat jede Mannschaft einen.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren