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31.07.2020

Etwas mehr Arbeitslose

Warum die Experten optimistisch sind

Im Landkreis Landsberg ist die Zahl der Arbeitslosen im Juli um 61 auf 2224 Personen gestiegen. Das waren 823 Arbeitssuchende mehr als vor einem Jahr. Dennoch stimmen die jüngsten Entwicklungen am Arbeitsmarkt die Verantwortlichen der Agentur für Arbeit in Weilheim vorsichtig optimistisch.

Zwar stieg die Zahl der Arbeitslosen im Agenturbezirk von 3,4 auf 3,5 Prozent ( Landsberg 3,2 auf 3,3 Prozent), gleichzeitig wuchs die Zahl der neu gemeldeten Arbeitsstellen überproportional. Oliver Wackenhut, der kommissarische Leiter der Arbeitsagentur Weilheim, sieht daher gute Chancen, dass es gelingen könnte, in den folgenden Monaten wieder sinkende Arbeitslosenzahlen zu bekommen. „Natürlich hängt dieses zarte Pflänzchen der Erholung wesentlich vom weiteren Verlauf des Infektionsgeschehens ab“, so Wackenhut.

Im Landkreis Landsberg waren im Juli 1232 Männer und 992 Frauen ohne Arbeit. Gleichzeitig wurden der Arbeitsagentur aber 227 Stellen neu als offen gemeldet. Dies führt zu einem Bestand von 817 freien Stellen im Landkreis.

Aktuell liegt bei der Arbeitsagentur ein Fokus auf den Schulabgängern, die noch keine Ausbildungsstelle haben, obwohl es viele Angebote gebe. Ein Hauptproblem sei die Tatsache, dass die Berufswünsche der Betroffenen oft nicht mit dem regionalen Angebot an Ausbildungsstellen übereinstimmen. Wackenhut appelliert daher an die Jugendlichen, flexibel zu sein und sich zum ursprünglichen Berufswunsch Alternativen zu überlegen. (wu)

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