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Boogie-Woogie

12.04.2017

Landsberger fahren gut vorbereitet zur EM

Karin Niedermayer und Dieter Schütz starten in einigen Wochen bei der Europameisterschaft im Boogie Woogie in Moskau.
Bild: Niedermayer

Karin Niedermayer und Dieter Schütz treten in ein paar Wochen bei den Titelkämpfen nach Moskau. Trainiert wird Praxis und Theorie.

Bereits zum zweiten Mal geht es für Karin Niedermayer und Dieter Schütz Mitte Mai zu einer Europameisterschaft: Das Boogie-Woogie-Paar wurde kürzlich vom Bundestrainer für die Titelkämpfe, die in diesem Jahr in Moskau ausgetragen werden, nominiert.

Niedermayer und ihr Lebensgefährte starten bei den Wettkämpfen zwar für die Boogie-Bären München, trainieren aber oft bei den Rock ’n’ Rollern der FT Jahn Landsberg. „Da haben wir hervorragende Trainingsbedingungen“, schwärmt Karin Niedermayer, die in Ellighofen wohnt. Drei Mal in der Woche wird getanzt, dann kommt noch die Theorie dazu – Boogie-Woogie ist nämlich nicht einfach „nur“ tanzen. Insgesamt 400 Lieder sind offiziell für die Wettkämpfe zugelassen, erzählt Niedermayer – erst beim Auftritt stellt sich heraus, welches man interpretieren und tänzerisch umsetzen soll. „Da ist auch Reaktionsvermögen ganz wichtig“, erläutert sie – und das trotz Lampenfiebers. So schlimm kann es aber nicht sein, denn mit ihrem Partner belegt sie in der Weltrangliste in der Klasse Seniors aktuell den 14. Platz – und das hat den beiden auch die Nominierung eingebracht.

Drei Klassen gibt es im Boogie-Woogie, das sind einmal die Jugendlichen (bis 18 Jahre), dann die Hauptklasse und schließlich die Seniors, hier muss ein Tänzer mindestens 35, der andere mindestens 40 Jahre alt sein. Und in eben dieser Klasse werden Karin Niedermayer, die 48 Jahre alt ist, und ihr 58-jähriger Partner an den Start gehen. „Wir sind allgemein sehr sportlich, halten uns fit und achten auch auf die Ernährung“, nennt sie ihr Erfolgsrezept.

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Im vergangenen Jahr in Stuttgart belegten die beiden den 17. Rang, „und wir waren damit sehr zufrieden“. Auch diesmal, in Moskau, wollen sie sich nicht unter Druck setzen: „Wir werden einfach versuchen, alles zu geben und alles zu zeigen, was wir können.“

Bis dahin wird natürlich weiterhin regelmäßig trainiert – Praxis und Theorie.

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