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Eishockey

22.02.2015

Siegtreffer 38 Sekunden vor Schluss

Irgendwo ganz unten liegt Markus Rohde: Er erzielte 38 Sekunden vor Schluss den Siegtreffer für die Landsberger Riverkings. Damit steht es in der Play-off-Viertelfinalserie gegen Memmingen 1:1 und am kommenden Sonntag steht auf jeden Fall noch mal ein Heimspiel an.
Bild: Thorsten Jordan

Riverkings gewinnen gegen Memmingen und erkämpfen sich damit ein zweites Heimspiel in der Play-off-Viertelfinalserie

„Wir haben noch Eis bis Mitte März, das Halbfinale wäre also noch möglich“, meinte Andreas Zeck nach dem Spiel. Wer weiß, vielleicht spielt das ja wirklich noch eine Rolle. Sicher ist aber: Die Riverkings haben sich gegen Memmingen ein zweites Heimspiel erkämpft. Mit 2:1 setze sich die Mannschaft von Trainer Andreas Zeck durch, damit steht es im Play-off-Viertelfinale wieder 1:1.

Und wie spannend das Spiel war, zeigt die Aussage von Co-Trainer Michael Falkenberger: „Wir haben schon überlegt, wer die Penaltys schießen soll.“ Erst 38 Sekunden vor Schluss fiel nämlich der Siegtreffer durch Markus Rohde. Auch wenn es nur drei Tore am Ende waren: Die mehr als 1600 Zuschauer sahen ein packendes und mitreißendes Spiel – beste Werbung für kommenden Sonntag.

Freundschaften wurden gestern keine geschlossen: Auf dem Eis ging es ziemlich ruppig zu, wobei der Schiedsrichter viel laufen ließ, dabei aber keine Mannschaft benachteiligte. Die Stimmung unter den gegnerischen Fanlagern heizte dies natürlich an und so herrschte im Landsberger Stadion fast wieder eine Atmosphäre wie zu Bundesligazeiten.

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Auf dem Eis war kein Unterschied zwischen dem Aufsteiger Landsberger und dem letztjährigen Vizemeister Memmingen zu sehen. Was die Gäste an Routine voraus hatten, glichen die Riverkings durch großartigen Einsatz und Laufbereitschaft aus. Da beide Keeper eine ausgezeichnete Leistung zeigten, endete das erste Drittel torlos. Dabei überstanden die Landsberger eine gut zweiminütige, teilweise doppelte Unterzahl und Keeper Christoph Schedlbauer hielt einen Penalty.

Im zweiten Abschnitt sorgte ein toller Angriff über Michael Folk und Dennis Tausend zur Führung: Michael Fischer versenkte. Memmingen steckte den Rückstand schnell weg, und einige Male brannte es lichterloh vor dem Landsberger Tor, aber mit Glück und Geschick hielt der Vorsprung. Auf der anderen Seite erarbeiteten sich auch die Riverkings prima Chancen, ohne diese nutzten zu können. Im letzten Drittel hatten die Gäste anfangs ein leichtes Übergewicht, hinzu kam noch eine Strafe für Landsberg, doch erst in der 52. Minute, wiederum in Überzahl, gelang Memmingen durch Martin Hoffmann der Ausgleich. Dann die letzte Minute: Memmingen fährt einen Konter, der Stürmer wird hart angegangen, doch der Schiri pfeift nicht.

Im Gegenzug setzt sich Mike Dolezal durch, seinen Schuss wehrt ECDC-Keeper Marin Niems ab, aber Markus Rohde versenkt den Abpraller zum Siegtreffer – die letzten 38 Sekunden brachte Landsberger über die Bühne.

Damit steht das nächste Spiel am Freitag in Memmingen an und am Sonntag, ab 17 Uhr, treten die Landsberger noch mal zu Hause auf. Ob es bis fürs Halbfinale reicht? HCL-Vorsitzender Markus Haschka dazu: „Wer weiß, in den Play-offs kann alles passieren.“ Und ein Aufstieg? „Nein, um Gottes Willen bitte nicht.“ Mit dem Klassenerhalt in der Bayernliga habe man bereits alles erreicht.

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