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Umzug der Märkte: Warum gibt es eigentlich Referenten?

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Kommentar Von Alexandra Lutzenberger
13.06.2019

Die Kommunikationspolitik der Stadt Landsberg ist erschreckend. Dass Entscheidungsträger nichts von der Verlegung der Märkte auf die Waitzinger Wiese wussten, kritisiert LT-Redaktionsleiterin Alexandra Lutzenberger.

Über die Verlagerung von Wochen- und Bauernmarkts auf die Waitzinger Wiese – also raus aus der Innenstadt – gibt es viele verschiedene Meinungen. Das zeigen die Beiträge auf unserer Facebook-Seite. Weder Einzelhändler noch Fieranten sind besonders begeistert davon, das wurde ausführlich kommentiert. Fürs Landsberger Ruethenfest tun die Landsberger eigentlich fast alles, und das ist auch gut so. Denn die Veranstaltung wird ehrenamtlich organisiert und verdient diese Unterstützung in jeder Hinsicht. Das Ruethenfest ist aber hier auch nicht das Problem!

Das Ruethenfest ist nicht das Problem

Es ist die erschreckende Kommunikationslosigkeit, mit der in Landsberg in der Verwaltung Entscheidungen gefällt werden. Über eine Verlagerung des Marktes für zwei Wochen hätte man wohl kaum ein Wort verlieren müssen, das hätte jeder verstanden. Eine Verlagerung, die gestern begann und bis zum 3. August geht, ist allerdings diskussionswürdig. Warum ernennt die Stadt eigentlichen einen Referenten für Marktwesen, wenn dessen Meinung – wie die Erfahrung und Meinung der anderen Stadträte – für die Verwaltung völlig irrelevant ist. Er wird noch nicht einmal gefragt. Scheinpositionen braucht keiner. Hier läuft was falsch.

Der Artikel zum Kommentar: Es ist Markt – und fast keiner kommt auf die Waitzinger Wiese

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