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Innenstadt

28.09.2014

Zwischenstopp der Elektroautos

Das Interesse an den Elektroautos war am Samstag groß. 
Bild: Janina Reich

Ausstellung und viele Informationen vom Kleinwagen über den Sportwagen bis zum Oldtimer

160 Elektroautos umrundeten am Samstag den Ammersee im Rahmen der „eRUDA“, Deutschlands größter eMobilfahrt.

Von Inning ging es um den Ammersee mit einem Halt in Dießen und schließlich nach Landsberg. An Hauptplatz, Rossmarkt und Infantrieplatz stellten die Stadtwerke gemeinsam mit Lena genügend Strom zum Aufladen der Elektro-Fahrzeuge bereit und Interessierte konnten den Gefährten ganz nah kommen.

„Wir haben den Stopp bewusst in die Landsberger Innenstadt gelegt“, betont Lena-Vorstand Berthold Lesch.

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Man wolle damit die Innenstadt fördern und beleben, aber auch den Menschen das Thema Elektromobilität näher bringen.

Der Stopp sollte ein richtiges Event werden, mit verschiedenen Angeboten, etwa gebe es auch am Hellmairplatz Infostände, Gewinnspiele oder Ausleihmöglichkeiten von Segways. Am Rossmarkt und Infanterieplatz gab es ebenfalls einige verschiedene Elektroautos zu sehen, vom relativ neuen BMW i3 über den beliebten Renault ZOE, das Kultauto Smart oder Sportwagen von Elektropionier Tesla.

Highlight für viele Besucher des Hauptplatzes: die elektrischen Oldtimer. Wolfgang Hoffmann aus Hohenfurch etwa stattet den Citroen 2CV – vielen besser als „Ente“ bekannt – mit Elektromotoren aus. Rund zwei Jahre hat er an seinem Modell gearbeitet, er sagt, die Ente sei seine große Leidenschaft. „Ich baue auch nur Enten um“, erklärt Hoffmann.

Mit Umbauten beschäftigt sich auch Martin Klepmeir vom gleichnamigen Autohaus in Ingolstadt, allerdings stattet er eher neuere Modelle mit Elektromotoren aus. Mit einem neuen Fiat 500 bestritt er die eRUDA-Rallye. Eigentlich startete die Umbau-Aktion als Experiment, mittlerweile rüstet Klepmeir neben Neuwagen auch gebrauchte um. Der Fiat 500 hat zwar inklusive Motor und Akku knapp über 30000 Euro gekostet, aber es sei „eine gute Sache“ mehr auf Elektromobilität zu setzen.

„Wir sind sehr zufrieden, es waren wirklich viele Leute da, und das ist unsere Motivation, auch im nächsten Jahr weiterzumachen“, so die Bilanz von Lesch.

Der Termin für die eRUDA im kommenden Jahr stehe auch schon fest und Lena wolle wieder die Organisation des Aufenthalts in Landsberg übernehmen.

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