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Landsberg

22.11.2019

Der HC Landsberg macht es spannend

Landsbergs Adriano Carciola (blaues Trikot) erzielte in der Verlängerung des Heimspiels gegen Klostersee das entscheidende Tor zum von den Fans viel umjubelten Sieg für die Riverkings. 
Bild: Thorsten Jordan

Plus Das Heimspiel des HC Landsberg gegen Klostersee wird erst in der Verlängerung entschieden. Zudem kam die Überraschung des Tages aus Bad Kissingen: alle Spielergebnisse der Kissinger Wölfe wurden annulliert.

Von den Spielanteilen war die Partie zwischen dem HC Landsberg und dem EHC Klostersee über weite Strecken eine klare Sache. Dennoch wurde das Spiel vor 825 Zuschauern erst in der Verlängerung entschieden.

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Die Riverkings hatten das Heimspiel über weite Strecken im Griff, ließen aber viele Chancen liegen und mussten deswegen in die Overtime, wo Adriano Carciola 37 Sekunden vor dem Ende den viel umjubelten 3:2-Siegtreffer erzielte.

Von den Gästen war wenig zu sehen

Die Landsberger kamen gut in die Partie und erarbeiteten sich gute Chancen, beispielsweise durch Christopher Mitchell und Thomas Fischer, brachten den Puck aber nicht im Tor der Gäste unter. Von Klostersee war wenig zu sehen, und Torhüter David Blaschta hatte wenig zu tun.

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In der zwölften Minute belohnten sich die Riverkings dann. Nach einem schnell vorgetragenen Konter passte Thomas Fischer zu Markus Kerber, der in der Mitte vor dem Tor stand und sich die Chance nicht entgehen ließ. Kurz darauf konnte Fischer seine Großchance nicht nutzen, um zu erhöhen. Überraschenderweise riss danach der Spielfaden beim HCL und die letzten fünf Minuten des ersten Drittels gehörten Klostersee. Blaschta muss gleich zweimal retten. Es ging dann mit 1:0 in die Pause.

Dennis Sturm nutzt Unachtsamkeit

Im zweiten Spielabschnitt passierte dann erst einmal wenig Gefährliches vor den Toren. Die erste hochkarätige Chance im Mittelabschnitt (28.) führte direkt zum 2:0 für die Hausherren. Dennis Sturm nutzte eine Unaufmerksamkeit im Spielaufbau von Klostersee, ging dazwischen, und schlenzte den Puck sehenswert ins rechte obere Eck des Gehäuses. Fünf Minuten später belohnten sich die Riverkings nicht für einen sehenswert vorgetragenen Konter, bei dem sie sich die Scheibe mehrfach zupassten und die Verteidiger der Gäste wie Statisten wirkten. Markus Kerber war es nicht vergönnt, den Spielzug mit einem Tor zu krönen.

Kurz darauf musste Landsbergs Thomas Fischer wegen Haltens auf die Strafbank. Die Gäste nutzen in Person von Gennaro Hördt die Überzahl, um noch vor dem Abschlussdrittel den Anschluss wieder herzustellen. Auch die Gäste machten in dem Drittel Bekanntschaft mit der Strafbank wegen Stockschlagens. Wieder war es Fischer, der in Überzahl eine Großchance nicht verwerten konnte.

Kurz vor Schluss haben die Riverkings Glück

Das letzte Drittel verlief ähnlich wie der erste Abschnitt. Die Riverkings waren zunächst besser, kassierten aber in der 53. Minute den 2:2-Ausgleich. Bitter dabei: Der Puck rutschte Goalie Blaschta durch die Schoner. Danach wirkte Landsberg verunsichert und konnte froh sein, nicht noch als Verlierer vom Eis zu gehen. Zehn Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit ging ein Schuss der Gäste knapp am Tor vorbei. In der Verlängerung machte der HCL viel Druck, und Carciola erlöste sein Team.

Die Nachricht des Spieltags kam allerdings aus Bad Kissingen, obwohl dort gar nicht gespielt wurde. Die Wölfe haben ihr Team aus der Bayernliga zurückgezogen. Alle Ergebnisse mit Beteiligung der Franken wurden annulliert. Die Kissinger Wölfe müssen seit Wochen auf ihre heimische Spielstätte, die Eissporthalle in Bad Kissingen verzichten. Grund ist ein Streit mit dem ukrainischen Hallenbesitzer um die Nutzungsbedingungen für das Gebäude.

Für den HC Landsberg bedeutet die Abmeldung, dass das nächste Heimspiel erst am 8. Dezember gegen Schongau stattfinden wird.

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