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Landsberg

24.11.2019

HCL: Die Entscheidung fällt wieder in der Verlängerung

Christoph Schedlbauer spielte vergangene Saison noch beim HCL. Er brachte seine Ex-Teamkollegen mit seinen Paraden zur Verzweiflung.
Foto: Thorsten Jordan (Archiv)

Plus Der HC Landsberg dominiert die Partie gegen Erding in zwei Dritteln. Das Team kann sich am Ende aber nur bedingt freuen. Das liegt auch an einem Ex-Spieler des Vereins.

Nach dem viel umjubelten Sieg gegen Klostersee wollte der HC Landsberg am Sonntagabend gegen Erding nachlegen. Das gelang den Riverkings allerdings nur bedingt.

Erding siegte nach Verlängerung mit 3:2. Das Spiel begann für die Landsberger denkbar schlecht. Bereits nach vier Minuten gingen die heimstarken Erdinger durch Mark Waldhausen in Führung und erarbeiteten sich in dem Abschnitt ein leichtes Übergewicht bei den Spielanteilen. Die Riverkings hatten Glück, dass die Gastgeber eine große Chance zum 2:0 nicht nutzen konnten und ihr Torhüter David Blaschta die Mannschaft im Spiel hielt. 52 Sekunden vor der Pause gelang dann Dennis Sturm der Ausgleich. Nach einem scharfen Pass in die Mitte kam er an den Puck und zog ab. Die Scheibe wurde noch abgefälscht.

Traumstart nach der Pause

Direkt nach der Pause ging es für den HC Landsberg traumhaft weiter. Es dauerte nur 43 Sekunden und schon wieder lag der Puck im Tor von Erding. Einen schönen Spielzug über Dennis Sturm und Thomas Fischer schloss Markus Kerber zur Führung für die Gäste ab. Anschließend hatten die Landsberger die Partie gut im Griff und agierten auch in der Defensive sicher. Allerdings kassierte die Mannschaft in Unterzahl kurz vor Ende des zweiten Drittels doch noch den 2:2-Ausgleich durch Daniel Krzizok. HCL-Spieler Marc Krammer saß wegen Haltens zu dem Zeitpunkt auf der Strafbank.

Ähnlich dominant wie im Mitteldrittel traten die Spieler von Trainer Fabio Carciola auch im Schlussdrittel auf und erarbeiteten sich eine gute Chance nach der anderen, allein ein weiterer Treffer wollte nicht fallen. Das hatte zwei Gründe: In einigen Situationen fehlte das Glück und dann war da noch der Ex-Landsberger Christoph Schedlbauer, Torwart von Erding. Mit seinen Paraden brachte er die Riverkings zur Verzweiflung. Deswegen entschied sich erst in der Verlängerung welche Mannschaft das Eis als Sieger verlässt. Am Freitag hatte Landsberg die Overtime gegen Klostersee noch gewinnen können, diesmal hatte der HCL das Nachsehen. Aus dem Wochenende nimmt Landsberg also drei Punkte mit. Angesichts der gezeigten Leistungen hätten es sechs sein können, vielleicht auch müssen.

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