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Landsberg

27.05.2019

Hiobsbotschaft für die Handballer des TSV Landsberg 

Müssen Gatto Piepenburg und seine Teamkollegen doch noch in die Relegation? Das wird sich am Donnerstag entscheiden.
Bild: Thorsten Jordan (Archiv)

Chaos in der Relegation: Jetzt müssen die Landsberger Handballer vielleicht doch noch mal antreten und um den Verbleib in der Bezirksoberliga kämpfen.

„Das kann man niemandem erklären.“ Roland Neumeyer, Abteilungsleiter der Landsberger Handballer, spricht von der Auf- und Abstiegsregelung in diesem Jahr für die Bezirksoberliga-Teams. Am 13. April haben die Landsberger ihr letztes Punktspiel ausgetragen. Seitdem müssen sie abwarten, ob der 9. Platz, den sie belegen, zum direkten Klassenerhalt reicht, oder ob sie noch in die Relegation müssen. Sechs Wochen stehen die TSVler nun schon auf „Standby“ und das Warten hat noch kein Ende.

Jetzt entscheidet der Aufstieg in die dritte Liga

Obwohl Dietmannsried sich in den Relegationsspielen gegen die SG Auerbach/Pegnitz den Klassenerhalt in der Landesliga Süd gesichert hat, kann es doch passieren, dass die HSG noch in die Bezirksoberliga absteigen muss.

Und das hängt mit der bayerischen Oberliga zusammen, erklärt Neumeyer. Sollte nämlich Bad Neustadt den Aufstieg in die dritte Liga nicht schaffen und in der bayerischen Oberliga bleiben, wäre in dieser und damit auch allen darunter folgenden Ligen ein Team zu viel – und das würde letztendlich auch den TSV Landsberg in der Bezirksoberliga betreffen. „Wenn wir Pech haben, müssen wir also doch noch in die Relegation um den Klassenerhalt“, sagt Roland Neumeyer.

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Ursprünglich hatte es ja geheißen: „Gewinnt Dietmannsried, hat Landsberg Sommerpause“ dann aber, so Neumeyer, sei die nächste Hiobsbotschaft vom Verband gekommen. Jetzt müssen sich die Landsberger Handballer bis zum Donnerstag gedulden, dann endet die Aufstiegsrelegation in die dritte Liga und es steht fest, wo Bad Neustadt nächste Saison spielen wird.

Irgendwann geht die Spannung verloren

Wenn die Landsberger Pech haben, müssen sie dann noch mal ran. „Es kann doch nicht sein, dass erst Mitte Juni feststeht, in welcher Liga man in der nächsten Saison spielt“, ärgert sich Roland Neumeyer. Denn: Dem Verein entstehen schließlich auch Kosten – allein, wenn man an die Hallenzeiten fürs Training denkt. In dieser Woche werden die Landsberger dennoch kein Training abhalten: „Wir warten den Donnerstag ab“, sagt Neumeyer, dem die Spieler leidtun. „Es geht ja nicht so sehr ums Training, schwierig ist es die Spannung hoch zu halten“, und das gehe irgendwann kaum mehr.

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