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Landsberg

17.03.2019

Play-offs: Aufholjagd des HCL wird nicht belohnt

Die Partie zwischen dem TEV Miesbach und dem HC Landsberg war abwechslungsreich und bis zum Ende umkämpft. Daran hatten auch Miesbachs Bobby Slavicek (weißes Trikot) und Landsbergs Markus Kerber (#55) ihren Anteil.
Bild: Thorsten Jordan

Im Halbfinale um die Bayerische Meisterschaft jubeln am Ende die Spieler des TEV Miesbach. Für Landsbergs Trainer Randy Neal ist es ein besonderer Moment.

Die Spieler des HC Landsberg haben sich im Play-off-Halbfinale um die Bayerische Meisterschaft gegen den TEV Miesbach zwar zweimal ins Spiel zurückgekämpft, am Ende mussten sie sich aber dennoch mit 5:4 geschlagen geben. Es war zugleich das letzte Spiel von Randy Neal als Trainer des HCL. Der Verein hatte Anfang März informiert, dass dessen Vertrag nicht verlängert wird. Neal bedankte sich nach der Partie in der Kabine bei seinen Spielern für die gemeinsame Zeit und die gezeigten sportlichen Leistungen.

Ein Duell gleichwertiger Mannschaften

Der Einzug ins Finale um die Meisterschaft blieb den Landsbergern allerdings verwehrt. „Natürlich sind wir mit der Hoffnung und dem Glauben nach Miesbach gefahren, hier gewinnen zu können. Es war ein Duell gleichwertiger Mannschaften und Miesbach hatte am Ende das Glück, das man in solchen Situationen braucht“, so Neal.

Die Riverkings spielten im ersten Drittel gut und erarbeiteten sich Chancen, die Tore machten aber die Gastgeber. In der 10. Minute erzielte Michael Grabmaier die Führung. Bevor sich die Landsberger berappeln konnten, klingelte es schon wieder im Tor. Der frühere Landsberger Bobby Slavicek erhöhte nur 30 Sekunden später auf 2:0. Immerhin konnte Fabio Carciola nach einem Zuspiel von Tyler Wiseman noch verkürzen, sodass es mit 2:1 in die Drittelpause ging.

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Nach dem Ausgleich durch Thomas Fischer in der 28. Minute waren die Landsberger wieder im Spiel und hatten mehr von der Partie. Das Tor machten aber wiederum die Hausherren. Athanassios Fissekis netzte in der 38. Minute zum 3:2 ein. Und es kam noch schlimmer für die Riverkings. In der 44. Minute war erneut Slavicek zur Stelle, der bereits im ersten Spiel der Best-of-3-Runde an drei Toren beteiligt war. „In der unmittelbaren Situation davor hatten wir eine sehr gute Chance, diese aber leider nicht verwertet. Im direkten Gegenzug haben wir dann das Tor kassiert“, berichtete der Trainer gegenüber dem LT. Die Riverkings liefen erneut einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher und wieder gelang es, diesen zu egalisieren. Dejan Vogl markierte den Anschlusstreffer (44.) und Tyler Wisemann besorgte den erneuten Ausgleich (49.) Die Freude darüber währte aber nur einige Sekunden. Dann sorgte Christian Czaika mit einem Alleingang für den Miesbacher Sieg (50.).

Lob vom Trainer

Randy Neal war am Ende trotzdem zufrieden. „Wir haben eine gute Vorrunde und eine sehr gute Zwischenrunde gespielt und auch heute haben die Jungs immer weitergekämpft. Ich bin stolz auf das Team, auch wenn es am Ende nicht fürs Finale um die Bayerische Meisterschaft gereicht hat.“ Dort ermitteln Miesbach und Füssen, das sich gegen Klostersee in zwei Partien durchsetzte, den Bayerischen Meister.

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