Spiel der Woche

10.04.2017

Schwabhausen geht in die Knie

Schwabhausens Trainer Jürgen Piotrowski musste sich Jahn Landsberg – und damit Sohn Dominik – im Familienduell geschlagen geben.
Bild: Thorsten Jordan

Im Vater-Sohn-Duell holt sich der Junior die Punkte

Beim Spiel der DJK Schwabhausen gegen die FT Jahn Landsberg stand es am Ende 1:2, damit konnte Jahn-Trainer Dominik Piotrowski dem DJK-Coach und seinem Vater Jürgen Piotrowski die erste Heimniederlage beibringen und das letztlich nicht unverdient. Der Tabellenführer aus Landsberg kommt damit zurück in die Erfolgsspur, und Schwabhausen muss weiter gegen den Abstieg kämpfen.

Die Anfangsphase des Spiels war von einem Abtasten geprägt, denn keine der beiden Mannschaften wollte ein erhöhtes Risiko eingehen. Die ersten Ausrufezeichen in einer eher langweiligen ersten Halbzeit setzte der wiedergenesene Jahn-Stürmer Marco Klages, doch er verfehlte das Tor zweimal in aussichtsreicher Position (8./14.). Von der Heimelf kamen in Abschnitt eins keine offensiven Akzente, und so wurden dann auch torlos die Seiten gewechselt.

Umstellungen bei Jahn Landsberg sorgten nach der Pause für mehr Schwung, und eine misslungene Abseitsstellung der Schwabhausener Abwehr nutzte Tobias Süß nach einem feinen Pass von Patrick Steber zu einem schönen Heber zum 1:0 (53.) für die Gäste.

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Vier Minuten später wäre fast der Ausgleich gefallen, als sich Jahn-Keeper Tobias Ludwig nach einem Eckball verschätzte, doch der Kopfball von DJK-Stürmer Ritvo Zachary ging an die Latte, und beim Nachschuss von Martin Neugebauer konnte Ludwig seinen Fehler mit einem Reflex wieder gutmachen. Es ging jetzt hin und her, und nach einem klasse Angriff der Jahnler über Marco Klages und Patrick Steber konnte der eingewechselte Nikolaos Liatsopoulus nur durch ein Foul gestoppt werden – den fälligen Strafstoß verwandelte Oliver Theinschnack dann eiskalt zum 2:0 (67.).

Der ebenfalls eingewechselte Florian Bonfert und wiederum Marco Klages hatten in der 70. und 78. die Entscheidung auf dem Fuß, doch Schwabhausens Keeper Ferdinand Greger klärte hervorragend. Die nie aufgebende Heimelf riskierte jetzt alles: In der 81. traf der agile Schwabhausener Simon Niedermeier erst aus kurzer Distanz nur die Latte, aber ein paar Sekunden später stocherte er den Ball zum 1:2-Anschlusstreffer über die Linie. Jetzt begann das große Zittern beim Tabellenführer aus Landsberg, doch das Glück stand aufseiten von Jahn, denn zwei Riesenchancen von Simon Niedermeier und Christian Thurner (87./90+3), die jeweils freistehend zum Kopfball kamen, fanden nicht ihr Ziel.

Schwabhausen: Greger, Lesser, Seiter, Mahr, Thurner, Ritvo, Sobeschuck, Niedermeier, Vogt, Neugebauer, Heigl, Mahr, Schreiber, Bremauer

Jahn LL: Ludwig, Ulsamer, Sanktjohanser, Stefani, Mantel, Wilhelm, Süß, T. Detmar, Steber, Theinschnack, Klages, Häntsche, F. Bonfert, Listsopoulos

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