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Landsberg

15.09.2019

Traumtor beschert dem TSV Landsberg den Sieg

Dank des Traumtors von Andreas Fülla gewinnt der TSV Landsberg in Regensburg.
Bild: Thorsten Jordan (Archiv)

Landsbergs Andreas Fülla beweist viel Übersicht. Trainer Sven Kresin muss vor der Partie die Taktik verändern und erlebt eine turbulente Nachspielzeit.

Dank eines Traumtors von Andreas Fülla hat der TSV Landsberg in der Bayernliga bei der Reserve von Jahn Regensburg gewonnen. Der Mittelfeldspieler sah, dass der Torhüter der Gastgeber zu weit vor seinem Gehäuse stand und zog aus mehr als 40 Metern ab. Er erzielte das einzige Tor der Partie zum 1:0. Vorausgegangen war dem Ganzen ein leichtfertiger Ballverlust der Oberpfälzer. „Das war wirklich ein sehr schönes Tor“, lobte anschließend Trainer Sven Kresin.

Regensburg setzt sechs Spieler aus der ersten Mannschaft ein

Der musste vor der Partie seine Taktik erst einmal über den Haufen werfen, weil die Reserve des Zweitligisten mit sechs Akteuren auflief, die auch bei den Profis eingesetzt werden. „Unsere Idee war, den jungen Spielern durch viele Zweikämpfe den Zahn zu ziehen. Das funktioniert natürlich nicht, wenn der Gegner viele robuste Spieler aufbietet, die 1,85 Meter und größer sind.“ Hinzu kam, dass auf einem vergleichsweise kleinen Platz gespielt wurde. Dadurch sei das Tempo permanent hoch gewesen, so der TSV-Trainer.

Mit der Art, wie seine Mannschaft die Partie anging, war Kresin zufrieden. Die habe wenig zugelassen und wenn doch Gefahr drohte, sei Torhüter Patrick Rösch zur Stelle gewesen. Die erste gute Chance des Spiels hatte Regensburgs Stürmer Tobias Stowasser (2.), der eine Flanke direkt abschloss. Der Schuss ging nur knapp am rechten Pfosten vorbei. Glück hatte der TSV auch kurz darauf (6.). Nach einem Gestochere im Strafraum der Gäste bringt Ilhami-Ediz Medineli den Ball aufs Tor. Sein Abschluss geht ebenfalls knapp am zweiten Pfosten vorbei.

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Treffer des SSV Jahn zählt nicht

Nach 18 Minuten hatte dann auch der TSV Landsberg seine erste große Chance. Fülla zog bei einem Freistoß aus dem Halbfeld direkt ab. Sein Schuss zischte knapp über das Regensburger Tor. Im Gegenzug dann das vermeintlich erste Tor der Partie. Medineli schickte Cihangir Özlokman tief, der allerdings einen Tick zu früh gestartet war und deswegen im Abseits stand. Anschließend vergeben die TSVler Alessandro Mulas und Lukas Göttle Chancen zur Führung, sodass es mit einem torlosen Unentschieden in die Pause geht.

In der 52. Minute erzielte Fülla dann seinen dritten Saisontreffer. Regensburg dominierte die Partie zwar danach, war aber „nicht zwingend“, so Landsbergs Trainer. In der 59. Minute wechselte er vorsichtshalber den mit Gelb belasteten Martin Hennebach aus und brachte dafür Philipp Vedder.

Wolfgang Baumann kann den Torhüter nicht überwinden

Turbulent wurde es dann noch einmal in der Nachspielzeit. Erst sah der Regensburger Eduard Root die Gelb-Rote-Karte, nachdem er einen Konter der Landsberger mit einem Foul unterbunden hatte, und dann hatte Wolfgang Baumann – er kam für Orkun Tugbay ins Spiel – die große Chance alles klar zu machen. Er stand frei vor dem Torhüter, konnte diesen aber nicht überwinden.

Landsberg hat aus den vergangenen vier Partien zehn Punkte geholt und ist damit in der Tabelle auf Platz zehn geklettert. Kommenden Freitag geht es um 19 Uhr daheim gegen Schwaben Augsburg.

TSV Landsberg: Rösch, Bonfert, Hennebach (59. Vedder), Mulas (67. Baumann), Siegwart, Birkner, Tugbay (79. Wolf), Mayer, Meichelböck, Göttle, Fülla

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