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Ausflug

14.02.2015

Für Malteser ging es hoch hinauf

Die Malteser Kaufering/Landsberg besuchten die Besatzung von Rettungshubschrauber Christoph 40 in Augsburg.
Bild: Dahme

Gruppe aus Kaufering und Landsberg besuchte Standort des Rettungshubschraubers

Seit Januar 2014 ist am Zentralklinikum Augsburg ein Rettungshubschrauber untergebracht. Vom Dach des Krankenhauses startete „Christoph 40“ bereits im ersten Jahr weit über 1100 Mal zu Notfalleinsätzen. Der Hangar des Helikopters samt Wachräumen für die Besatzung befindet sich in schwindelerregender Höhe im 15. und 16. Stock des Klinikkomplexes – dorthin führte die Maltesergliederung Landsberg/ Kaufering ihr Besuch.

Mit dem Lift war in Sekundenschnelle der Höhenunterschied zwischen dem Erdgeschoss und der Luftrettungsstation in den obersten beiden Stockwerken überwunden. Oben angekommen wurde die Gruppe durch den Piloten freundlich empfangen. Nach einer kurzen Einführung zum Thema Luftrettung in Deutschland erklärte er im Detail den Rettungshubschrauber vom Typ Eurocopter EC 135. So erfuhren die Malteser beispielsweise, dass zwei Turbinen mit jeweils 700 PS Leistung notwendig sind, um das Fluggerät auf über 250 Stundenkilometer zu beschleunigen. Besetzt wird der Helikopter mit einem Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten. In diesem Team bewältigt die Mannschaft von Christoph 40 im Schichtdienst von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang zahlreiche Notfalleinsätze in und um Augsburg.

Dabei ist dieser Rettungshubschrauber auch das nächstgelegene Luftrettungsmittel für die Region um Landsberg und Kaufering und entlastet so die beiden in München stationierten Hubschrauber – wodurch sich viele Vorteile für akut erkrankte oder schwer verletzte Personen in der Heimatregion ergeben.

Während des Besuchs geht die Crew auch geduldig auf medizinische Rückfragen ein und beschreibt verschiedene Situationen, in denen die Luftrettung von Vorteil ist: vor allem bei Patienten mit Wirbelsäulenverletzungen. Zudem gibt Andreas Stein vom ADAC den Besuchern auch einen Einblick in das tägliche Leben der Besatzung auf der Wache. Die Malteser Kaufering/Landsberg bedanken sich für die informative Führung und freundliche Erklärung der Mannschaft von „Christoph 40“ und wünschen allzeit wenige Einsätze. (lt)

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