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TV-Show

06.02.2020

DSDS: Wörishoferin begeistert Dieter Bohlen

Melanie Ast nach ihrem Auftritt vor der Jury (im Bild Xavier Naidoo) von „Deutschland sucht den Superstar“ in Füssen.
Bild: Stefan Gregorowiu/TV Now

Ihren ersten Auftritt bei „Deutschland sucht den Superstar“ wird Melanie Ast so schnell nicht vergessen. „Mein Telefon hat nicht mehr aufgehört zu klingeln und online war die Hölle los“, berichtet sie. So geht es nun weiter

Für Melanie Ast aus Bad Wörishofen ging ein Traum in Erfüllung. Ihr erster Auftritt bei „ Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) um Deutschlands wohl bekanntesten Juror Dieter Bohlen wird der 28-Jährigen sicher lange in Erinnerung bleiben. Halsentzündung, lange Wartezeit, dann der Auftritt als letzte der Bewerberinnen beim Casting in Füssen: Am Dienstagabend konnte sich ein Millionenpublikum davon überzeugen, wie Melanie Ast diese Situation gemeistert hat.

Mit dem Song „Believe“ von Cher kämpfte Ast um die Gunst der Juroren. In der Jury sitzen neben Bohlen der einstige DSDS-Gewinner Pietro Lombardi, Profi-Tänzerin Oana Nechiti und Sänger Xavier Naidoo. Bei vier Juroren kann es schon einmal eine Patt-Situation geben. Für diesen Fall hat Melanie Ast entschieden, dass die Wertung Bohlens den Ausschlag geben soll. Aber diesen Joker musste Melanie Ast gar nicht ziehen - denn sie überzeuge auf der ganzen Linie. „Wie Du da oben die hohen Töne rausgeballert hast, hat mir echt imponiert“, lobte Bohlen. Nechiti war vom „wunderschönen Lächeln“ der Wörishoferin angetan, Lombardi lobte die „gute Ausstrahlung“ der 28-Jährigen und auch Xavier Naidoo gab grünes Licht – und spendierte der Wörishoferin mit der angeschlagenen Gesundheit noch einen Schluck Wasser. „Vier Mal Ja, mehr kann man hier nicht kriegen“, bilanzierte Bohlen. Das bedeutet: Ast bleibt im Rennen. 126 Kandidaten erhalten nach den insgesamt 12 Castingshows den begehrten Recallzettel und treten in Sölden an. Ast ist mit dabei. In Sölden geht es im „ice Q“-Restaurant weiter, das mindestens allen James- Bond-Fans („Spectre“) als spektakulärer Drehort bekannt sein dürfte. 26 Kandidaten erhalten nach dem Sölden-Auftritt dann eine Einladung zum Auslandsrecall. Für diese Talente geht es dann nach Südafrika – und um den Sieg in der mittlerweile 17. Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“.

Wann es nach Sölden geht, wusste Melanie Ast am Mittwoch noch nicht. „Der Drehtermin wurde mir noch nicht mitgeteilt“, sagte sie unserer Redaktion. Von den Reaktionen auf ihren Auftritt ist die junge Frau derweil überwältigt. „Mein Telefon hat nach der Ausstrahlung gar nicht mehr aufgehört zu klingeln und online ist die Hölle los, im positivsten Sinne“, freut sie sich.

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Dabei konnte sie selbst zunächst gar nicht sehen, wie sie auf dem Bildschirm rüberkam. „Ich kann RTL in unserem Haus in Glasgow leider nicht empfangen“, sagt sie. Dort lebt sie seit mittlerweile vier Jahren. Familienmitglieder hätten ihr dann den Mitschnitt schnell aufs Handy geschickt. „Ich bin megahappy“, sagt die 28-Jährige. „Mit so viel Lob hätte ich nie gerechnet.“ Zumal bis zuletzt nicht klar war, ob die Stimme hält. „Für mich war diese Halsentzündung ein Alptraum“, sagt Ast. Umso glücklicher war sie über den Ausgang des Castings.

Die Zuschauer am Fernsehbildschirm erfuhren auch eine Menge darüber, wie Melanie Ast in Glasgow lebt, das Kamerateam zeigte ihr schönes Zuhause mit fünf Schlafzimmern. „Ich war vor dem Dreh sehr nervös“, gesteht Melanie Ast. „Ich bin eigentlich eine eher private Person und nun sollte so viel von meinem Privatleben gezeigt werden“, sagt sie. „Mein Mann und ich leben ein supertolles Leben“, sagt die 28-Jährige. „Ich bin sehr dankbar dafür – aber wir arbeiten sehr hart dafür“, sagt sie. Ihr Mann sei praktisch kaum zuhause. „Gerne würde ich einfach sagen: bleib hier“, gesteht die 28-Jährige. Aber dazu üben beide ihre Berufe einfach mit zu großer Leidenschaft aus.

Ihr Mann Craig (44) arbeitet als Flugkapitän. Die beiden lernten sich im Flughafenshuttlebus kennen, wie Ast berichtet.

Für die Kneippstadt-Schottin ist es nicht der erste Auftritt vor Fernsehkameras. Melanie Ast nahm bereits mehrere Anläufe in der Musikbranche: So war sie Teilnehmerin bei ‚The Voice UK‘ (2012) und Leadsängerin einer Castingband in London. Hauptberuflich vermittelt sie als Personalberaterin Ingenieure an große Unternehmen, zudem arbeitet sie als Lehrassistentin in einer Music Academy. Melanie Ast spielt Klavier, schreibt eigene Songs und ist häufig für Produktionen im Tonstudio. Von sich selbst sagt sie: „Ich bin talentiert, ich strahle und gehöre einfach auf die Bühne.“

Zu ihrer Teilnahme beim DSDS-Casting kam sie über ihre Mutter: „Die Mama hat gesagt, komm versuch’s mal bei uns in Deutschland. Hab mir gedacht, okay ich bewerbe mich jetzt. Ich bin 28, wenn ich es jetzt nicht mache, dann mach ich’s nie.“ Vorab hatte sie nur ihrem Vater und ihrer Mutter verraten, dass sie zum Casting nach Deutschland kommt. Der Rest der Familie ahnte zunächst nichts vom Vorhaben der 28-Jährigen. „Das war die große Überraschung“, sagte sie.

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