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Rammingen

03.06.2019

Ein hartes Stück Arbeit beim Bezirksmusikfest

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Bei der Wahl zur Miss ASM legten sich auch die Männer für die Kandidatinnen ins Zeug.
Bild: Franz Issing

Beim Bezirksmusikfest küren die Musikanten die neue Miss ASM. Stimmung wie beim Song Contest und knifflige Aufgaben.

Gegen Mitternacht stieg im Festzelt „weißer Rauch“ auf. „Wir haben eine neue Miss ASM“, verkündete Moderator Marcus Baumann einem jubelndem Publikum. Die neue Repräsentantin des Allgäu Schwäbischen Musikbundes heißt Simone Schweier, ist 20 Jahre alt, spielt bei der Musikkapelle Gennach das Tenorhorn und lebt in Ettringen. Sichtlich gerührt und mit Tränen in den Augen – „ich habe nie damit gerechnet und es ist ein unbeschreibliches Glücksgefühl“ – reagierte Schweier auf ihre Wahl. Die Krönung der Miss ASM nahmen Vizepräsidentin Centa Theobald und Misswahlenbeauftragter Karl Bosch vor. Nur knapp den Sieg verfehlte die 25-jährige Klarinettistin Julia Lang von der Musikkapelle Ettringen. Sie landete auf Platz zwei.

Hier geht es zur Bildergalerie von der Miss-Wahl:

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Riesengaudi bei der Wahl der neuen Miss ASM
Bild: Franz Issing

Miss ASM wollten 12 junge Frauen aus allen Bezirken werden. Begleitet von tosendem Beifall der Besucher des 49. Bezirksmusikfestes und ihren Fans, marschierten sie ins Festzelt ein und stellten sich dem Publikum und der Jury vor. Ihr gehörten unter anderem an: Pfarrer Richard Dick, Bürgermeister Anton Schwele, ASM-Bezirksvorsitzender Andreas Schuster, ASM-Vizepräsidentin Centa Theobald und Bayerns Familienstaatssekretärin Carolina Trautner.

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Selbstbewusste Auftritte der Kandidatinnen in Rammingen

Bei ihrer Vorstellung gaben sich die Bewerberinnen recht selbstbewusst. „Ich bin 20 Jahre alt und mitunter ganz schön durchgeknallt“, ließ Anna-Lena Uhlemayr von der Musikkapelle Haldenwang wissen. Daniela Seitz, die scheidende Miss ASM 2018, reimte: Es hat mich richtig g‘freut, dass ich kennenlernen durft so viele Leut“. Mit Sabine Müller vom Turnerspielmannszug Lindenberg waren sich schließlich alle Mädels einig: „Nichts verbindet mehr, als miteinander zu musizieren“. Und während die Westernacher Musikanten zünftig aufspielten und die Stimmung im Zelt zum Kochen brachten, mussten die 12 Kandidatinnen in sekundenschnelle knifflige Aufgaben lösen. Baumstämme mussten blitzschnell durchgesägt und bei einem Rätsel Gegenstände anhand von Details erkannt werden.

Männer in Musikanten verwandeln gehörte auch zu den Aufgaben

Ganz schön ins Schwitzen kamen die jungen Frauen, als sie sechs nur mit Feinripphemd und Lederhose bekleidete Mannsbilder musikantengerecht anziehen mussten. Wie es sich gehört mit Socken, Schuhen, Trachtenhemd, Laible und Schnupftabak. Nachdem der letzte Wettkampf ausgetragen war, gab es für die Fans der 12 Bewerberinnen kein Halten mehr. Sie stürmten die Bühne und warben mit Kuhglockengeläut, mit Pauken und Trompeten, auf Spruchbändern und Plakaten für ihre Favoritin. Stimmung wie beim Eurovision Song Contest machte sich breit.

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Spektakel beim Bezirksmusikfest

Warum in Rammingen die Welt noch in Ordnung ist

Dass der Musikverein Rammingen eine hervorragende Jugendarbeit betreibt, wurde ihm schon öfters bescheinigt. Was lag da für ihn näher als anlässlich des Bezirksmusikfestes und des eigenen 50. Jubiläums ein Treffen für junge Musikanten zu organisieren.

Der Nachwuchs zeigte, dass er nach harter Probenarbeit sich durchaus mit den „alten Hasen“ messen kann.

Wozu die Jungmusiker imstande sind, lies die Aufschrift „wir machen Blasmusik mit Begeisterung“ erahnen. 140 junge Instrumentalisten boten ein Bild voller Harmonie und Spielfreude.

Fotos vom Festzug finden Sie hier:

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Bezirksmusikfest: Prächtiger Festzug in Rammingen
Bild: Franz Issing
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