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Empfang

19.01.2018

Eine Pfarrgemeinde im Übergang

Auf ein weiterhin gutes Miteinander in Pfarrei und Kommune stießen beim Neujahrsempfang in Pfaffenhausen an (von links): die Vorsitzende des Pfarrgemeinderats Astrid Staude-Hörtensteiner, Interimspfarrer Alexander Comzaru, der evangelische Pfarrer Claudius Wolf aus Mindelheim, Domvikar Ernst Freiherr von Castell, Bürgermeister Franz Renftle, Pfarrer Adolf Renftle und Kirchenpfleger Alois Hölzle.
Bild: hlz

Vertreter von Kirche, Gemeinde und Vereinen kommen in Pfaffenhausen ins Gespräch

Der traditionelle Neujahrsempfang der Pfarrei St. Stephan Pfaffenhausen für Mitarbeiter, Vertreter der Marktgemeinde und die Vereinsvorstände stand ganz im Zeichen des Übergangs. Nach dem Weggang von Pfarrer Bernhard Endres im September vertraten „Temporalverwalter“ Domvikar Ernst Freiherr von Castell, Interimspfarrer Alexander Comzaru und Ruhestandspfarrer Adolf Renftle die Geistlichkeit. Beeindruckt von den zahlreichen Gästen im Pfarrzentrum begrüßte Pfarrer von Castell die Gäste mit Bürgermeister Franz Renftle an der Spitze. Unter den Anwesenden war auch der evangelische Pfarrer Claudius Wolf aus Mindelheim. Mit Bezug auf Adolf Kolping äußerte Pfarrer von Castell zur aktuellen Situation im Lande zwei Wünsche. Zum einen sollten die Regierung und ihre Vertreter für alle im Volk Verantwortung übernehmen und sich nicht nur für Interessengruppen zuständig fühlen. Zum anderen sollten die Menschen vom Staat und seinen Institutionen nicht zu viel und oft „Unmögliches“ abfordern. In einer überkritischen und egoistischen Gesellschaft werde es immer schwieriger, noch Akteure zu finden, die bereit sind Ämter und Aufgaben in der Gesellschaft und für die Allgemeinheit zu übernehmen. Es sei also ganz wesentlich, immer „das Ganze“ im Auge zu haben. Er dankte für den spürbar guten Geist in der Ortsgemeinschaft von der Kirche bis hin zu den Vereinen. Die beginnenden Veränderungen in der Pfarreien- und Gemeindestruktur hätten „dem Blick über den Kirchturm hinaus“ bereits gut getan, stellte er fest. Der neuen Pfarreiengemeinschaft wünschte er „einen guten Pfarrer“. Die eingegangenen Bewerbungen stimmten ihn sehr hoffnungsvoll.

Im Namen der Marktgemeinde lobte Bürgermeister Franz Renftle diese traditionelle Begegnung zu Beginn eines Jahres. Es gelte verstärkt, gemeinsam viele Aufgaben zu erledigen und die wachsenden Herausforderungen zu meistern. Dabei sei auch die Kommune auf ehrenamtliches Engagement angewiesen. Renftle erneuerte sein Angebot der Offenheit und seine stete Gesprächsbereitschaft im Amt. Nach diesem kurzen offiziellen Teil stießen die Gäste auf ein gutes Jahr 2018 an und nutzten die Gelegenheit zum angeregten Gedankenaustausch und zum Gespräch über „Gott und die Welt“. (hlz)

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