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Unterallgäu

19.02.2021

Konferenz mit Merkel: Unterallgäuer Landrat Alex Eder lobt die Kanzlerin

Der Unterallgäuer Landrat Alex Eder nahm am Freitag an der Videokonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Markus Söder teil.
Bild: Johann Stoll (Archivfoto)

Plus Landrat Alex Eder zeigt sich zufrieden mit der Videokonferenz der bayerischen Kommunalpolitiker mit Kanzlerin Angela Merkel. Wenngleich er gerne noch andere Themen zur Sprache gebracht hätte.

Spürbare Wertschätzung statt gereizter Stimmung habe es laut Landrat Alex Eder (Freie Wähler) in der Videokonferenz von Kanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Markus Söder mit bayerischen Landräten und Oberbürgermeistern am Freitag gegeben. „Es ist ja alles andere als selbstverständlich, dass sich die Bundeskanzlerin zwei Stunden Zeit nimmt. Das rechne ich ihr auch hoch an.“ Ein paar grundsätzliche Fragen hätte er aber gerne noch angesprochen.

Die Fragen der Kommunalpolitiker waren vorab eingereicht worden. Im Vordergrund standen laut Eder Anwendungsfragen zu bestehenden Vorgaben und Corona-Maßnahmen. Er habe aber Grundsätzlicheres vermisst. Etwa die Frage, ob der Inzidenzwert weiterhin ausschlaggebendes Kriterium im Umgang mit Corona sein solle oder ob auch genauere Betrachtungen der Situation vor Ort einfließen sollten.

Alex Eder: "Ich selber kam leider nicht dran."

Auch eine alternative Ausrichtung der Teststrategie und ein ausdifferenzierteres Vorgehen bei Einschränkungen wollte der Landrat zur Sprache bringen. „Ich selber kam aber leider nicht dran.“ Angesichts von knapp 100 beteiligten Kommunalpolitikern habe er dafür aber Verständnis. Wegen vieler grundsätzlich hilfreicher Informationen, etwa über Impfstoff-Zulieferungen, und mit Blick auf die „Vernetzung in der kommunalen Familie“ seien es aber zwei gut investierte Stunden gewesen. (mz)

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19.02.2021

Gut für ihn, dass er nicht zur Sprache gekommen ist. Er hätte sich ganz schön lächerlich gemacht...

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