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Kommunalwahl

14.02.2020

MZ-Podiumsdiskussion in Rammingen abgeblasen

Wer gibt nach der Wahl die Kommandos im Ramminger Rathaus? Die MZ wollte den Rammingern ihre Wahlentscheidung durch eine Podiumsdiskussion mit beiden Bürgermeister-Kandidaten erleichtern. Doch daraus wird nichts. .
Bild: Alf Geiger

Bürgerliste-Kandidatin Ulrike Degenhart will in Rammingen nicht teilnehmen.

Am Montag, 2. März, hätte die Podiumsdiskussion der Mindelheimer Zeitung zur Bürgermeisterwahl im Saal des Gasthofes „Stern“ Rammingen stattfinden sollen – doch daraus wird jetzt nichts. Die Kandidatin der Bürgerliste, Ulrike Degenhart, hat sich entschlossen, nicht an der Diskussion teilzunehmen. Ursprünglich hatten sie und Amtsinhaber Anton Schwele bei der ersten Anfrage der MZ spontan zugesagt.

Als Begründung für die Absage gab Ulrike Degenhart an, dass Amtsinhaber Anton Schwele im Stern einen „Heimvorteil“ habe, da das Gebäude im Besitz der Gemeinde sei. Sie hätte es lieber gesehen, wenn die Veranstaltung in der Turnhalle des FC Rammingen stattgefunden hätte. Die MZ hatte da aber bereits den Stern-Saal reserviert. Zudem habe sie an diesen Raum nach der turbulenten Nominierungsversammlung der FWG/UWG sehr schlechte Erinnerungen, so Degenhart.

Sauer aufgestoßen war der Kandidatin auch die Nachricht in der MZ, dass hinter der Grundschule eine Weitsprungbahn gebaut und von Sponsoren bezahlt werde. Dies sei zwar im Gemeindeblatt veröffentlicht, jedoch nicht im Gemeinderat besprochen worden, so Ulrike Degenhart. Zudem sei dies auch eines ihrer Wahlkampfthemen gewesen.

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