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Landkreis Unterallgäu

23.06.2020

Umfrage: Viele Unterallgäuer nutzen Corona-Warnapp nicht

Nicht alle MZ-Leser vertrauen der neuen Corona-Warn-App.
Bild: dpa

Weniger als die Hälfte der Befragten haben die Warnapp des Robert-Koch-Instituts installiert. Es gibt eine neue MZ-Umfrage zum Thema Motorradlärm im Allgäu.

In der letzten Onlineumfrage auf der Homepage der Mindelheimer Zeitung wollte die Redaktion von den Lesern wissen, ob sie die Corona-Warnapp des Robert-Koch-Instituts nutzen. Ziel der Umfrage war, Beweggründe einer Nutzung beziehungsweise Nicht-Nutzung zu ermitteln.

So stimmten die Nutzer der Mindelheimer Zeitung über die Corona-App ab

Insgesamt 367 Stimmen wurden abgegeben. Ergebnisse von frei zugänglichen Onlineumfragen sind nicht repräsentativ, dennoch lässt sich eine Tendenz feststellen: 46 Prozent der Befragten haben bereits die App installiert und wählten die Antwortmöglichkeit „Ich möchte einmal wissen, wenn ich Kontakt zu einem Infizierten hatte“. 23 Prozent gaben an, sich nicht dafür zu interessieren, ob jemand im näheren Umfeld Corona hat. Sie werden demnach die App nicht benutzen.

Corona-Warnapp: Jeder Fünfte hat Bedenken beim Datenschutz

Elf Prozent der Teilnehmer haben sich noch nicht entschieden. Sie möchten erst abwarten, ob sich die Warnapp bewährt. Und 20 Prozent begründen ihre Entscheidung gegen eine Nutzung mit dem mangelnden Datenschutz. Dabei geben Datenschutz-Experten für die RKI-App grünes Licht.

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Die Kontaktdaten werden nur auf dem Smartphone und anonymisiert gespeichert. Der Kontakt wird nicht über das Mobilfunknetz ermittelt oder über GPS geortet, sondern über den Kurzdistanz-Funk Bluetooth. Die App meldet nur, wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass eine Kontaktperson infiziert ist. Die App gibt nicht an, wann, wo und mit wem es den Kontakt gab.

Umfrage über Motorradlärm im Allgäu

In einer neuen Onlineumfrage wollen wir von unseren Lesern wissen, ob es ein Fahrverbot für laute Motorräder im Allgäu geben soll. In Teilen Tirols sind sie bereits verboten, nun gibt es in der Region eine Diskussion darüber (wir berichteten). Bei der Umfrage gibt es drei Antwortmöglichkeiten. Die Erhebung ist aktiv bis Montag, 29. Juni.

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