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Corona-Gipfel: Nur mit Booster-Impfung gilt man langfristig als "geimpft"
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Unterallgäu
23.11.2021

Unterallgäuer Landrat Eder: „Ich bin nicht gegen die Impfung“

Landrat Alex Eder fühlt sich vom Ärztlichen Kreisverband Memmingen-Unterallgäu zu Unrecht kritisiert. Er kämpfe im Rahmen seiner Möglichkeiten mit aller Kraft gegen die Ausbreitung und die Folgen von Corona.
Foto: Ralf Lienert

Plus Der Unterallgäuer Landrat Alex Eder nimmt Stellung zur Kritik der Ärztlichen Kreisverbands und äußert sich auch zu einer Impfpflicht, die die Freien Wähler inzwischen fordern.

Der Ärztliche Kreisverband Memmingen-Unterallgäu hatte sich angesichts der dramatischen Entwicklung bei den Corona-Fällen und der sich immer weiter zuspitzenden Situation auf den Intensivstationen in einem Offenen Brief an Landrat Alex Eder gewandt. Darin appellieren die Ärzte an den Kreischef, seine Position und seine Äußerungen in Bezug auf die Corona-Schutzimpfung zu überdenken. So lehnte Eder etwa eine Auskunft über seinen Impfstatus ab und sprach von einer „individuellen Entscheidung“. Unterstützung erhält er von der AfD-Kreistagsfraktion. Auch sie betrachtet eine Entscheidung für oder gegen das Impfen in einer Stellungnahme „als eine in individueller Verantwortung liegende Angelegenheit“. Unsere Redaktion wollte nun von Landrat Eder wissen, wie er zur Kritik des Ärztlichen Kreisverbands steht.

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24.11.2021

So ist das also: Herr Eder ist nicht gegen die Impfung. Dafür ist er anscheinend parteipolitisch unter Druck gekommen. Schließlich und endlich hat sich sein Parteivorsitzender doch noch impfen lassen, ob aus Vernunft oder Angst um seinen Posten sei dahingestellt. Herr Eder sollte in sich gehen und sich seiner Verantwortung als gewählter Landrat bewusst werden. Ihm fehlt (zumindest ist öffentlich nichts davon zu sehen und zu hören) Solidarität und Courage. Will er wirklich, dass seine Kinder jahrelang immer wieder in den Lockdown gehen müssen, dass das "Murmeltier ewig grüßt"?

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