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Mindelheim

17.11.2018

Wechsel an der Spitze der Mindelheimer Bürgerstiftung

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Alfred Brugger (Mitte) hat nicht mehr für den Vorsitz der Bürgerstiftung kandidiert. Nachfolger ist Kurt Stempfle (li.). Florian Schuster würdigte die Verdienste Bruggers.

Der Gründervater Alfred Brugger zieht sich aus der Bürgerstiftung Mindelheim zurück und erhält großes Lob. Ein Nachfolger ist auch schon gefunden.

Nach zwölf Jahren Aufbauarbeit hat Alfred Brugger den Vorsitz der Bürgerstiftung „Mindelheim hilft sich selbst“ in jüngere Hände übergeben. Brugger war aus Alters- und Gesundheitsgründen nicht mehr zur Wahl angetreten. Als Nachfolger konnte der frühere Stadtrat Kurt Stempfle gewonnen werden, den das Kuratorium der Stiftung einstimmig für die kommenden drei Jahre gewählt hat. In ihren Ämtern als stellvertretende Vorsitzende bestätigt wurden Jürgen Vogt und Johann Stoll. Florian Schuster bleibt Kuratoriumsvorsitzender.

Stephan Winter, Mindelheims Bürgermeister und Schirmherr der Stiftung, würdigte auf der Stifterversammlung im Hotel Alte Post die Verdienste Bruggers. Winter nannte den früheren Bankdirektor einen Menschen, der weniger an sich als an andere denke. Er nannte Brugger den „Gründungsvater“ der Bürgerstiftung. Brugger habe mit der Bürgerstiftung ein wichtiges Signal für die Innenstadt gesetzt. Heuer im Frühjahr konnten die Mindelheimer mit einem großen Stadtfest den Abschluss der Sanierung von Marienplatz und Maximilianstraße feiern. Die Bürgerstiftung hatte dazu nicht nur den Stadtviertelbrunnen an der Jesuitenkirche gestiftet und dafür 25 000 Euro bereitgestellt.

Es gab viel Lob für die Mindelheimer Bürgerstiftung

Vor allem hat sie die Stadtpolitik erst zum Bürgerbeteiligungsprozess ermuntert und gemeinsam mit dem Stadtrat die Moderation von Identität & Image ausgewählt. Dieses Büro aus Eggenfelden war allgemein für ihre professionelle Arbeit gelobt worden. Gerade der Gedanke, dass sich die Bürger zusammentun sollten, habe den Rathauschef begeistert. Diese Bürgerbeteiligung sei von unschätzbarem Wert gewesen.

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Die Bürgerstiftung war bisher auch auf vielen anderen Feldern aktiv. Winter erinnerte an den Jugendkunstpreis, den Erich Schmidt unter dem Dach der Bürgerstiftung schon zum zweiten Mal organisiert hat. Dass sich die Stiftung mittelfristig besonders im Bildungsbereich engagieren wolle, begrüßte Winter.

Wichtiges Thema in Mindelheim: die Digitalisierung

Kuratoriumsvorsitzender Florian Schuster sagte, die Bürgerstiftung habe zwölf Jahre lang auf Alfred Brugger bauen können. Er sprach von einem hervorragenden Miteinander. Brugger hat Zukunftsthemen wie die Digitalisierung aufgegriffen. Da könne sich manch Junger eine Scheibe abschneiden.

Für den Vorstand würdigte Vize Johann Stoll die Verdienste Bruggers. Der scheidende Vorsitzende habe Mindelheim mit der Gründung der Stiftung ein großes Geschenk gemacht. Heute mögen die Steuergelder noch sprudeln. Aber es werden andere Zeiten kommen, vermutet Stoll. Eine solche Stiftung könne mithelfen, eine Stadt wie Mindelheim krisenfester zu machen.

Ein neues Kuratorium für die Bürgerstiftung wurde in Mindelheim gewählt

Die Bürgerstiftung habe zahlreiche Anstöße gegeben. Dabei setzte sie sich für den Neubau der Polizeidienststelle ebenso ein wie für die ärztliche Versorgung in der Stadt. Auch bei der Ehrung couragierter Menschen „Menschen und Taten“ (MuT) durch die Mindelheimer Blaulichtorganisationen war die Bürgerstiftung von Beginn an Partner. Mit einem Mindelheim-Quiz hatte die Stiftung ein Kartenspiel für Kinder entwickelt, damit sie spielerisch ihre Stadt entdecken können. Der weitere stellvertretende Vorsitzende Jürgen Vogt überreichte Brugger ein großes Bild des Stadtviertelbrunnens und einen Geschenkkorb. Dieser Brunnen war Alfred Brugger ein besonderer Herzenswunsch.

Neu gewählt wurde für die kommenden drei Jahre auch das Kuratorium der Bürgerstiftung. Den Vorsitz übernahm wie bisher Florian Schuster. Die weiteren Mitglieder sind wie bisher: Johannes Högel, Karl-Heinz Holl, Peter Kern, Bernhard Lutz, Heide-Marie Miller, Thomas Riederle, Christian Schedler, Erich Schmidt, Florian Schuster, Stadtpfarrer Andreas Straub, Dietmar Wagner. Als Kassenprüfer stellten sich wieder Riederle und Wagner zur Verfügung.

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