18.10.2011

Eine bittere Pille

Das Glück war den Türkheimer Fußballerinnen um Spielführerin Katharina Jobst (vorne) gegen Stätzling nicht hold.
Bild: Foto: Julia Prestele

Frauenfußball Der SVS Türkheim hält gegen den FC Stätzling 90 Minuten das 0:0. doch dann kam die Nachspielzeit.

Türkheim Die Fußballfrauen des SV Salamander Türkheim kommen in der Bezirksoberliga nicht vom Fleck. Gegen den FC Stätzling kassierten sie eine bittere 0:1-Niederlage.

Wie schon oft in dieser Saison war der Start gut, doch die Genauigkeit im Abschluss fehlte. Torhüterin Renate Herz musste dann erstmals eingreifen (7.), konnte die Doppelchance für Stätzling jedoch zunichte machen. Die Türkheimerinnen präsentierten sich engagierter und erarbeiteten sich mehr Torchancen, konnte aus der Feldüberlegenheit bis zum Pausenpfiff aber kein Kapital mehr schlagen, weshalb es torlos in die Kabinen ging.

Nach dem Wechsel übernahm Stätzling immer mehr das Geschehen. Beim SVS Türkheim machte sich nun das Fehlen der bisherigen Toptorjägerin Nadine Stehr (Kreuzbandriss) erstmals bemerkbar. Das Diemer/Weber-Team geriet immer mehr unter Druck, sodass Stätzling öfter zum Abschluss kam, allerdings auch ohne ein Tor zu erzielen. In der Nachspielzeit mussten die SVS-Frauen dann doch noch den glücklichen, aber verdienten Siegtreffer für Stätzling hinnehmen, als Herz nach einem Flankenball und der direkten Abnahme keine Abwehrmöglichkeit hatte. „Wir schaffen es einfach nicht, zwei konstante Halbzeiten zu spielen“, sagte ein verärgerter SVS-Coach Marco Diemer nach Spielende.

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