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Eishockey

11.02.2021

Strafferer Spielplan für den ESV Kaufbeuren und Co.

Sami Blomqvist (links) erzielte beim 3:2-Sieg gegen Landshut seinen sechsten Saisontreffer. Für ihn und seine Teamkollegen vom ESV Kaufbeuren ändert sich der Spielrhythmus.
Bild: Mathias Wild

Plus Die DEL2 lässt die Mannschaften nun drei Mal pro Woche aufs Eis. Was damit bezweckt werden soll.

Die erste Corona-Saison in der Zweiten Deutschen Eishockey-Liga(DEL2) ist bislang ohne größere Komplikationen über die Bühne gegangen. Damit dies auch weiterhin möglich und die DEL2 für alle Eventualitäten gerüstet ist, haben sich die Klubs darauf verständigt, den Rahmenterminplan nachzujustieren.

Für den Rest der laufenden Hauptrunde wird ab nächster Woche auch donnerstags, samstags und montags gespielt, um Platz für eventuell nötige Nachholspiele zu schaffen. Zudem wurde der Start der Play-offs vom 16. auf den 20. April verlegt, sodass die Durchführung der Hauptrunde mit 52 Spielen für alle Teams gewährleistet sein dürfte.

Für den ESV Kaufbeuren bedeutet dies zunächst, dass das für Freitag, 19. Februar, angesetzte Heimspiel gegen Frankfurt bereits am Donnerstag, 18. Februar, steigt. Am Samstag, 20. Februar, fährt der ESVK dann nach Bad Nauheim.

Abstieg in die Oberliga wird ausgesetzt

Im Rahmen der Gesellschafterversammlung wurde außerdem entschieden, den Abstieg in die Oberliga für die Saison 2020/21 einmalig auszusetzen. Die zahlreichen Terminverschiebungen würden einen fairen Wettbewerb nicht möglich machen.

Ein Aufsteiger aus der Oberliga soll, wie im Kooperationsvertrag mit dem Deutschen Eishockey-Bund (DEB) geregelt, aber ausgespielt werden. Sofern dieser für die Zweite Liga lizenziert wird und keine DEL2-Mannschaft in die DEL aufsteigt, tritt der Klub als 15. Team in der Saison 2021/2022 an.

ESV Kaufbeuren hat vier Spiele in sechs Tagen

An den straffen Zeitplan dürften sich die Spieler des ESV Kaufbeuren jedoch mittlerweile gewöhnt haben. Denn schon an diesem Wochenende stehen für sie in sechs Tagen vier Partien an. Am heutigen Donnerstagabend empfängt die Mannschaft von Trainer Rob Pallin zunächst die Lausitzer Füchse zum Nachholspiel. Zusammen mit den regulären Partien am Freitag (19.30 Uhr zuhause gegen Crimmitschau) und Sonntag (17 Uhr in Freiburg) sowie einem weiteren Nachholspiel am Dienstag (19.30 Uhr in Bad Tölz) kam letztlich dieses Mammut-Programm zustande.

„Es ist definitiv eine ungewöhnliche Situation“, sagt ESVK-Kapitän Tyler Spurgeon. Trainer Rob Pallin erklärte derweil, es werde das Möglichste getan, um die Mannschaft auf den Eishockey-Marathon vorzubereiten. Dem schließt sich Spurgeon an: „Ich weiß, dass wir von den Trainern, Physios und Betreuern bestens unterstützt werden.“ (wes)

Mehr zum ESV Kaufbeuren lesen sie hier:

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