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Bildung

12.09.2018

34 neue Referendare starten an den Schulen

Im Landratsamt Neu-Ulm sind 34 neue Referendare vereidigt worden. Die jungen Frauen und Männer starten mit Schuljahresbeginn ihren zweijährigen Vorbereitungsdienst zur Lehrerin und zum Lehrer. <b>Foto: Jürgen Bigelmayr</b>
Bild: Jürgen Bigelmayr

Landrat vereidigt junge Lehramtsanwärter im Kreis Neu-Ulm und gibt ihnen Tipps

Neu-Ulm 30 junge Pädagoginnen und vier junge Pädagogen sind zum Schuljahresbeginn von Landrat Thorsten Freudenberger vereidigt worden. „Freuen Sie sich auf das, was auf Sie zukommt“, gab er ihnen mit auf den Weg. „Lehrerin oder Lehrer ist ein wunderbarer Beruf und dazu noch einer der wichtigsten für die Gesellschaft“, sagte Freudenberger, der bis vor viereinhalb Jahren selbst Kinder und Jugendliche unterrichtete. Die neuen Referendare werden an den Grund-, Mittel- und Förderschulen im Landkreis Neu-Ulm arbeiten. Sie waren ins Landratsamt Neu-Ulm gekommen, um sich vom Landrat, der auch rechtlicher Leiter des Staatlichen Schulamtes ist, den Diensteid abnehmen zu lassen.

Eine Junglehrerin ist Yeliz Dogan, die aus Augsburg stammt und vor einem Jahr nach Ulm umgezogen ist. Sie bringt bereits Praxiserfahrung mit, war sie als sogenannte mobile Reserve bereits im zweiten Schulhalbjahr 2017/18 an der Peter-Schollhörn-Schule in Neu-Ulm eingesetzt. Seit Montag ist sie dort nun offiziell Lehramtsanwärterin. Die 23-Jährige ist gespannt, was auf sie zukommt. Sie erwartet selbst „zwei zum Teil anstrengende, aber auch spannende Jahre mit komplett neuen Erfahrungen“. Unterrichten, so sagt Yeliz Dogan, mache ihr Spaß, sie habe „gerne mit Kindern zu tun“.

Damit hat sie alle Chancen, eine gute Lehrerin zu werden. Kinder zu mögen, so stellte Landrat Freudenberger heraus, sei eine grundlegende Voraussetzung dafür, als Pädagoge erfolgreich zu sein. Die Mädchen und Buben hätten das Leben noch weitgehend vor sich. „Sie sind die Zukunft. Mich hat es auch darum immer fasziniert, mit ihnen zu arbeiten.“ Der frühere Gymnasiallehrer gab den Berufsanfängern folgende Ratschläge mit auf ihren Weg: Mut, den eigenen Stil zu finden, Offenheit für Neues, sich Fehler zugestehen und daraus lernen, sich selbst annehmen und auch mit sich zufrieden sein, von den positiven menschlichen Werten überzeugt sein und sie an die Schüler weitergeben.

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Ansgar Batzner, der fachliche Leiter des staatlichen Schulamtes Neu-Ulm, verwies in seiner Ansprache auf die Bedeutung der Werteerziehung und auf den Artikel 131 der Verfassung des Freistaates Bayern: „Die Schulen sollen nicht nur Wissen und Können vermitteln, sondern auch Herz und Charakter bilden.“ Oberste Bildungsziele seien Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor religiöser Überzeugung und vor der Würde des Menschen, Selbstbeherrschung, Verantwortungsgefühl und Verantwortungsfreudigkeit, Hilfsbereitschaft, Aufgeschlossenheit für alles Wahre, Gute und Schöne und Verantwortungsbewusstsein für Natur und Umwelt.

Den hohen Ansprüchen gerecht zu werden, sei täglich eine neue Herausforderung für alle Lehrer, sagte der Schulamtsleiter. Doch er fügte zugleich in Richtung der neuen Kollegen hinzu: „Haben Sie Mut, reflektieren Sie Ihr Handeln gemeinsam mit anderen, trauen Sie sich et-was zu.“ (az)

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