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Hegelhofen

12.07.2019

Bürger dürfen Ideen zum Dorfplatz einbringen

Die Stadt Weißenhorn will die Neugestaltung des Dorfplatz unterstützen. Bürger sollen sich bei der Planung einbringen.
Bild: Andreas Brücken

In Hegelhofen kommen bei 60 Zuhörern neben dem Bauprojekt die Themen Wohnen und Verkehr auf.

Dass die Fuggerstadt und ihre Umgebung recht attraktiv sei, ließ Bürgermeister Wolfgang Fendt bei der Bürgerversammlung in Hegelhofen außer Frage. Vorbildprojekte wie die Bahnlinie nach Ulm oder die neue Fernwärmeleitung sprechen dafür. Kein Wunder also, dass viele Menschen nach Weißenhorn und in die Ortsteile ziehen wollen: „Die Wohnungsnot ist groß, weshalb im Eschach eine Wohnanlage gebaut wird“, erklärte der Bürgermeister.

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Vor den rund 60 Besuchern aus Hegelhofen sprach der Rathauschef von den neuen Baugebieten der Stadt. Auch im Norden von Hegelhofen soll neuer Wohnraum entstehen. Derzeit arbeiten die Verantwortlichen noch am Bebauungsplan, dabei sollen Details wie die Versorgung des Wohngebietes festgelegt werden. Als Beispiel nannte Fendt die unterirdischen Leitungen: „Es wäre sinnvoll, mit den Kanälen auch gleich ein Leerrohr zu berücksichtigen, um eventuell Glasfaserkabel mit einzuziehen.“ „Mit dem Neubau des Wohngebietes kommen junge Familien nach Hegelhofen“, folgerte Fendt. Damit die Kinder in Zukunft pädagogisch qualifiziert betreut werden, haben die Räte vor Kurzem den Neubau eines Kindergartens am nördlichen Rand von Weißenhorn beschlossen.

Hegelhofer wünschen sich, dass Toiletten saniert werden

Auf die Mitarbeit der Hegelhofer Bürger setzt Fendt bei der Neugestaltung des Dorfplatzes: „Zur Planung kann ich nichts sagen, weil es derzeit in Ihrer Hand liegt.“ Keine „Gelegenheitslösung“ solle jedoch das Projekt werden, sondern „eine gescheite Sache, die der Dorfgemeinschaft gerecht wird“. Als erste Vorschläge aus der Bürgerversammlung an den Stadtrat nahm Fendt die gewünschte Sanierung der Toiletten und eine zeitgemäße Kochgelegenheit für die Alte Schule mit.

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Der Straßenverkehr scheint auch in Hegelhofen der Dauerbrenner auf der Bürgerversammlung zu sein. So äußerten sich einige Besucher zur beengten Situation der St.-Nikolaus-Straße. Kunden, Patienten und Gäste würden hier den Anwohnern die Parkplätze wegnehmen. Der Kommandant der Hegelhofer Feuerwehr, Peter Mayer, fand deutliche Worte: „Die Lage ist brisant, weil hier im Ernstfall weder Krankenwagen noch Feuerwehrfahrzeuge durchkommen.“

Bürgermeister Fendt wies jedoch auf die Bauverordnungen hin: „Öffentliche Straßen sind auch als Parkplätze gewidmet.“ Man müsse prüfen, ob ein einseitiges Parkverbot, das eventuell nur zu bestimmten Zeiten gilt, Abhilfe schaffen könne.

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