Newsticker

"Der Winter wird schwer": Merkel verteidigt massive Kontaktbeschränkungen
  1. Startseite
  2. Lokales (Neu-Ulm)
  3. Pasta und Salat im Brückenhaus

Neu-Ulm

21.02.2015

Pasta und Salat im Brückenhaus

Das geschwungene Brückenhaus auf der Neu-Ulmer Donauinsel wird das Eingangstor zur Innenstadt prägen.
Bild: Alexander Kaya

Wenn der Prunkbau der Sparkasse auf der Donauinsel im Sommer fertig ist, eröffnet ein Hotelier-Ehepaar aus Reutti ein Café und die Stadt reißt die Straßen auf

Noch ist es von Gerüsten verhüllt, doch schon jetzt lässt sich mehr als erahnen, wie das Brückenhaus künftig Neu-Ulms Silhouette an der Donau verändern und prägen wird. Mächtig steht das geschwungene Gebäude an der Herdbrücke, seine Glasfassade ist ebenso zu erkennen wie das Ausmaß des 30-Millionen-Bauwerks der Sparkasse Neu-Ulm/Illertissen.

90 Prozent aller Flächen seien bereits verkauft, erklärte am Freitag Sprecherin Carmen Partsch auf Nachfrage, mit einer Fertigstellung rechne man im Sommer dieses Jahres. Dann soll es in dem bis zu sechsgeschossigen Gebäude nicht nur vier Wohnungen, Büroflächen und die Schalterhalle der Sparkasse geben, sondern auch ein gastronomisches Angebot.

Wie dieses aussehen wird, verkündete die Sparkasse ebenfalls am Freitag. Silvia Meinl und Jörg Pahl-Meinl vom Hotel Meinl in Reutti werden sich künftig dem Kulinarischen im Brückenhaus annehmen. Die Eheleute werden das Café „Josi Café & Food“ mit Außenbewirtschaftung zur Donau hin betreiben. Das Angebot gehe vom Frühstück, über Salate, Nudeln, Suppen und Eintöpfe, vegetarische und vegane Gerichte, Snacks und Tagesspeisen bis hin zu Kuchen und Eis, heißt es in einer Pressemitteilung. All das wird es auch zum Mitnehmen geben. Wie auch in Reutti wollen Meinls ihren Schwerpunkt auf Frische und Regionalität setzen. Auf der Getränkekarte werden neben Heiß- und alkoholfreien Getränken auch ausgewählte Weine und Bier angeboten.

In der Kundenhalle der Sparkasse im südlichen Teil des Brückenhauses wollen die Meinls zudem eine „Espresso-Bar & Shop“ eröffnen. „Wir freuen uns sehr, künftig auch direkt in der Innenstadt Gäste in unseren Cafés willkommen zu heißen“, erklärte das Reuttier Ehepaar. Sparkassenchef Dr. Armin Brugger sprach von einem „äußerst kompetenten Partner aus unserer Region, der die Gastronomie im Brückenhaus führen wird.“

Bis es so weit ist, werden jedoch wenige Monate ins Land ziehen. Einen genauen Termin für die Fertigstellung gebe es noch nicht, fest steht jedoch: Wenn das Brückenhaus fertig ist, bedeutet das noch nicht das Ende der Baustellen. Denn erst dann beginnt die Stadt mit der Umgestaltung des Straßenraums auf der Insel. Das hat jüngst der Stadtrat beschlossen.

In zwei Abschnitten sollen dann für rund 800000 Euro mit unterschiedlichen Maßnahmen „die Aufenthaltsqualität verbessert, der Fuß- und Radverkehr gestärkt und nicht notwendiger Verkehr verlagert“ werden. Unter anderem fallen dadurch die vier Kurzzeitparkplätze auf der Insel weg, außerdem macht ein Fahrstreifen einer Verkehrsinsel für Fußgänger Platz. Spätestens zum Ende des Jahres soll dann Neu-Ulms „zentrales Tor zur Innenstadt“ in gänzlich neuem Glanz erstrahlen. (bmi)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren